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„Die Münchner sind hilfsbereit“: Christian Springer (Mi.), OB Dieter Reiter (re.) und Sparkassen-Chef Ralf Fleischer.

Orienthelfer e.V.

Mehr Spenden für Springers Syrienhilfe

München - Die Stadt und die Sparkasse verdoppeln die Spenden für Orienthelfer e.V.

Etwa die Hälfte aller Einwohner Syriens ist seit Ausbruch des Bürgerkriegs vor dem Terror in andere Landesteile oder über die Grenze geflohen. Das Schicksal der syrischen Flüchtlinge berührt auch die Münchner – sie sind dem großen Spendenaufruf von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) im vergangenen Herbst gefolgt: Auf dem Spendenkonto des Vereins Orienthelfer gingen bis Ostern 122 000 Euro ein.

Den Verein hat Kabarettist Christian Springer ins Leben gerufen, der sich persönlich stark für das Hilfsprojekt einsetzt. Reiter und Sparkassen-Chef Ralf Fleischer hatten versprochen, die Spenden großzügig aufzustocken. Nun haben sie sie sogar verdoppelt und überreichten einen Scheck über 122 000 Euro. Die eine Hälfte kommt von der Stadt, die andere von der Stadtsparkasse. „Einmal mehr zeigt sich, wie groß die Anteilnahme und die Hilfsbereitschaft der Münchner für die Flüchtlinge ist“, sagte Reiter. „Ich sage natürlich auch Christian Springer ein ganz herzliches Dankeschön.“ Der Verein Orienthelfer organisiere alles, was im Krisengebiet gebraucht wird, fügte Fleischer hinzu. „Bis hin zur Schulbildung – der Fahrkarte für junge Syrer in ihre Zukunft.“

Christian Springer ist selbst mehrmals im Monat im syrisch-libanesischen Grenzgebiet, um die Hilfe zu organisieren. Eines seiner wichtigsten Projekte ist die Schule im Flüchtlings-Camp in der kleinen Ortschaft Bar Elias im Libanon: „Die Kinder sind heimatlos, traumatisiert, ohne Schule, das bedeutet: ohne Zukunft“, berichtet Springer. „Die Eltern und das alte Kinderzimmer können wir ihnen nicht wiederbringen, aber eine solide Schulbildung.“

Wer spenden will, kann dies auf das Konto des Orienthelfer e.V., IBAN: DE 92 7015 0000 0000 5741 11; BIC: SSKMDEMM.

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