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Von der Krankheit gezeichnet war Knowah, als wir 2015 das erste Mal über ihn berichteten. 

Nach Stammzellen-Transplantation in München

Seltener Gendefekt: So gut geht es Knowah heute

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Quietschfidel zeigt sich der dreieinhalb Jahre alte Knowah, dunkle Haare, wache Kulleraugen, bei seinem München-Besuch. Endlich ist er geheilt, nachdem er mit einem seltenen Gendefekt zur Welt kam.

München - Mutter Dindin und Vater Joubert könnten glücklicher nicht sein. Knowah ist geheilt. Dabei kam der Bub mit einem seltenen Gendefekt zur Welt. In seiner Heimat, auf den Philippinen, hatte er schlechte Überlebenschancen. Die Eltern bemühten sich auf der ganzen Welt um Hilfe. In München bekam Knowah 2015 eine Stammzell-Transplantation sowie eine Chemotherapie. Nun war die Familie zur Kontrolluntersuchung wieder da. Professor Dr. Christoph Klein, Direktor des Haunerschen Kinderspitals, hatte gute Nachrichten: „Unser Patient ist zwei Jahre nach der Behandlung ein gesunder kleiner Junge.“

Klein ist Gründer der „Care-for-rare Foundation – Stiftung für Kinder mit seltenen Erkrankungen“. Die verzweifelte E-Mail von Mutter Dindin erreichte ihn seinerzeit. Er setzte sich dafür ein, dass dem Bub geholfen wird. Ein großer Dank geht auch an die Merkur-Leser, die für Knowah insgesamt 45 930 Euro spendeten und so ermöglichten, dass die Familie nach München kommen konnte.

Der heute Dreieinhalbjährige wurde mit dem seltenen Wiskott-Aldrich-Syndrom (WAS) geboren. Er litt ständig an Infektionen, Blutergüsse zeichneten seinen kleinen Körper. Im Kinderspital erhielt er eine Chemotherapie, die das kranke blutbildende Immunsystem zerstörte, um Platz für ein neues zu schaffen. Vater Joubert spendete Knochenmark für seinen Sohn, aus den Stammzellen konnte sich ein neues, gesundes Immunsystem bilden.

Ein paar Pikser gab es in München nun noch – Knowah wurde geimpft, damit er nicht an Mumps, Masern oder Röteln erkrankt. Aber das kann der tapfere Bub wegstecken. 

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