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Hat die Großbäckerei Rischart jahrzehntelang geführt: Marianne Müller-Rischart ist im Alter von 99 Jahren gestorben.

Sie galt als sensibel und fürsorglich

Trauer um Seniorchefin von beliebter Münchner Großbäckerei

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Die Großbäckerei Rischart trauert um ihre Seniorchefin. Marianne Müller-Rischart ist im Alter von 99 Jahren gestorben. In ihre Ägide fällt unter anderem die Eröffnung des Haupthauses am Marienplatz.

München - Sie hatte zweifellos die turbulenteste Zeit in der bisherigen Firmengeschichte der Großbäckerei zu bewältigen: Marianne Müller-Rischart, die Seniorchefin des Familienunternehmens Rischart. Zusammen mit ihrem Mann Franz führte sie die Firma durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs und baute mit ihm Rischarts Backhaus zu einer der renommiertesten Münchner Bäckereien aus.

Am 28. März ist Marianne Müller-Rischart im Alter von 99 Jahren im Kreise ihrer großen Familie verstorben.

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Ehemann verließ für sie elterlichen Betrieb

Marianne war das einzige Kind von Max Rischart und seiner Frau Luise. 1940 heiratete Marianne ihre große Liebe Franz, den ältesten Sohn und Chef der Großbäckerei Müller & Söhne in der Schwanthalerhöhe, der für sie aus dem elterlichen Betrieb ausschied. Gemeinsam hatte das Paar zwei Kinder, Barbara und Gerhard. 1955 eröffneten sie das Haupthaus, das Café am Marienplatz.

Bis 1987 arbeitete Marianne noch selbst im Betrieb und legte den Grundstein für die Philosophie des Unternehmens: handwerkliche Perfektion und Tradition. Bei ihren Mitarbeitern war die zielstrebige Chefin dank ihrer sensiblen und fürsorglichen Art allseits sehr beliebt.

Für Marianne Müller-Rischart wird am 16. April um 11.30 Uhr ein Requiem im Alten Peter statt finden.

Tina Layes

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