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Edona James mit ihrem Anwalt.

Sie arbeitet als Prostituierte

Sex im Sperrbezirk? Edona James vor Gericht

Edona James arbeitet als Prostituierte in München. Jetzt steht sie zum wiederholten Male vor Gericht, weil sie Sex innerhalb des Sperrbezirks gehabt haben soll. Ihre Version dagegen lautet anders.

München - Edona James (30) hat es weit gebracht: Sie hat bei der TV-Show Promi Big Brother auf Sat.1 teilgenommen und räkelte sich für RTL bei Adam sucht Eva am Strand. Die Transsexuelle genießt das Rampenlicht – und zeigt gerne ihre Reize: 1,7 Kilogramm Silikon trägt sie in jeder Brust. 

Ihr Alltag sieht aber anders aus: In München arbeitet Edona als Prostituierte. „1000 Euro kostet die Nacht bei mir“, sagt sie. Laut Staatsanwaltschaft hat die üppige Blondine ihren Körper auch in der Stadt angeboten, was nicht erlaubt ist. Skandal im Sperrbezirk! Deshalb musste sie vor Gericht.

In dem Fall geht es um die Nacht des 19. April 2016: Gegen Mitternacht lernte Edona einen bekannten Boxer in einem Bordell am Stahlgruberring kennen. Laut Anklage hatten beide für 50 Euro erst Sex und fuhren dann zu dem Mann nach Hause, wo es zu weiterem Sex kam. Das bestreitet Edona unter Tränen. „Es gab keinen Sex, wir tranken nur Wein“, sagt sie – und behauptet, vergewaltigt worden zu sein. „Als ich von der Toilette zurückkam, hatte ich einen Blackout.“ Am nächsten Tag gegen 12 Uhr sei sie erst aufgewacht – neben dem Boxer. Als es zum Streit kam, habe er sie nackt rausgeworfen.

Die Anklage sieht es anders: Edona habe dem Mann gedroht, dass sie ihn der Vergewaltigung beschuldigt, wenn er nicht 300 Euro zahlt. Wegen unerlaubter Pros­titution wurde Edona bereits im April 2015 verurteilt.

Das Urteil in der aktuellen Seifenoper steht noch aus.

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