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Da kann man’s aushalten: Münchner Eltern sind zu ihrer Zufriedenheit mit den städtischen Kitas befragt worden – mit sehr positivem Ergebnis.

Befragung

So zufrieden sind die Münchner Eltern mit den Kitas

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Sind die Eltern in München zufrieden mit dem Angebot an Kindertageseinrichtungen in der Stadt? Eine aktuelle Umfrage des Schulreferates zeigt nun, was Mamas und Papas glücklich macht und wo es hakt.

München - Das Referat für Bildung und Sport führt seit 2012 alljährlich eine Befragung der Eltern durch, die ihre Kinder in städtischen Einrichtungen untergebracht haben. 

Die Umfrage ist ein Element der Qualitätssicherung und -entwicklung. Für die Teilnahme ist allen Eltern ein einheitlicher Fragebogen zugeschickt worden. Der Rücklauf variiert. Von 27.504 Erziehungsberechtigten haben sich 12.986 an der Umfrage beteiligt. Das entspricht einer Quote von 47,2 Prozent, 0,5 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Das Referat wird die Ergebnisse kommende Woche dem Stadtrat präsentieren, schreibt aber bereits von einer „enormen Steigerung der Zufriedenheit der ohnehin schon hervorragenden Ergebnisse“.

Dürfen die Kinder genug mitbestimmen?

Beim Themenfeld Pädagogik etwa gaben 81,1 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Kind mitbestimmen kann (2016: 78,0 Prozent; 2015: 76,4 Prozent). Dass der Nachwuchs seinem Bewegungsbedürfnis nachgehen kann, finden 92,5 Prozent (2016: 90,9; 2015: 89,3). Zudem glauben 91,8 Prozent der Eltern, dass ihre Kinder durch das Angebot der Einrichtung in der Entwicklung unterstützt werde (2016: 89,2; 2015: 88,0) und 89,2 Prozent sind der Auffassung, dass ihr Nachwuchs in den Kitas angeregt wird, etwas Neues zu lernen (2016: 86,5; 2015: 85,7).

In Sachen Offenheit können die Einrichtungen ganz besonders punkten. Rund 94,5 Prozent der Eltern denken, dass ihr Kind so angenommen wird, wie es ist (2016: 92,4; 2015: 91,5). Und 88,6 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass der Nachwuchs dabei unterstützt wird, auch andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind (2016: 85,8; 2015: 84,4).

96,7 Prozent der Befragten fühlen sich in der Kindertageseinrichtung willkommen (2016: 94,4; 2015: 92,3). Und immerhin 84,8 Prozent tauschen sich regelmäßig mit dem Personal der Einrichtungen aus (2016: 81,6; 2015: 80,2). Dass sie alle Infos erhalten, die für sie wichtig sind, denken 91,5 Prozent der Teilnehmer (2016: 87,9; 2015: 85,3). Und noch 80,6 Prozent finden, dass man ihre Kritik und Beschwerden ernst nimmt (2016: 76,6; 2015: 74,5).

Was sind die Wünsche der Eltern? Wo gibt es Kritik?

Neben dem standardisierten Fragebogen war den Teilnehmern zudem die Möglichkeit gegeben, eigene Anmerkungen und Wünsche zu äußern. 6352 Eltern kamen dem nach und gaben 11.651 Anregungen ab. 

8,6 Prozent wünschen sich demnachmehr pädagogische Angebote, Förderung, Projekte und Ausflüge. Außerdem äußerten sich 5,6 Prozent der Teilnehmer kritisch über den Personalmangel in den städtischen Kindertageseinrichtungen und 3,9 Prozent wünschen sich ein größeres sportliches Angebot sowie eine häufigere Nutzung des Gartens. 3,7 Prozent sind unzufrieden mit den Öffnungszeiten. Das Essen in den Einrichtungen kritisieren 3,6 Prozent der Befragten und wünschen sich frischere Küche und einen höheren Bioanteil.

Die Kinder selbst gehen sehr (70,4 Prozent) oder eher gerne (26,3 Prozent) in die Einrichtungen. Lediglich 0,55 Prozent der Befragten gab an, ungern in die Kita zu gehen.

Kostenfreie Kitas für München? Alles, was Eltern wissen müssen

Die Stadt will Kitas für Eltern kostenfrei machen. Doch bis die Idee umgesetzt werden kann, müssen viele Fragen geklärt werden: Was kostet es? Darf München das? Unter Eltern und Erziehern ist der Vorstoß dabei durchaus strittig.

Kita-Finder wird verbessert: Das ändert sich für Eltern - hier finden Sie die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick.

Lesen Sie aus unserem Archiv den Gastbeitrag einer Münchner Mutter: „Die Kita-Suche macht mich fertig“

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