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Wie teuer wird die Mass künftig sein? Die CSU will eine Bierpreisbremse einführen.

Umsatzpacht denkbar

Bierpreisbremse: SPD stimmt wohl dagegen

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München - Die Bierpreisbremse scheint selbst in der Großen Koalition nicht nur Freunde zu finden. Offenbar würde die SPD gegen den Plan von Bürgermeister Josef Schmid stimmen.

Neuer Zündstoff für den Wiesn-Zoff: Die SPD wird dem Vernehmen nach die Deckelung des Preises für die Mass auf dem Oktoberfest nicht mittragen. „Es gibt zumindest die Tendenz“, sagte ein Genosse am Rande des Parteitages am Samstag. Entschieden sei das aber noch nicht. Aber weiter heißt es von einem anderen Sozi: Man wolle sich eben nicht in der Situation sehen, alle paar Jahre entscheiden zu müssen, ob man die Bierpreise anhebt. Klar, das ist unpopulär. Eine Umsatzpacht könne man sich indes vorstellen.

Wie berichtet, möchte Bürgermeister Josef Schmid (CSU) mit einer Umsatzpacht die Wiesn-Wirte stärker zur Kasse bitten. Bisher hatten die lediglich eine Standgebühr entrichten müssen. Die Pacht dient dazu, die Kosten für die Sicherheit auf dem Oktoberfest zu tragen. Gleichzeitig soll eine Bierpreisbremse (10,70 Euro für die Mass) dafür sorgen, dass die Wirte ihre Mehrausgaben nicht auf die Besucher umlegen.

Sascha Karowski

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