Stehpaddeln-München
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Stehpaddeln ist auf Münchner Seen verboten.

Antrag im Stadtrat

SPD setzt sich für Stehsurfer in München ein

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München - Die Sportart Stand-Up-Paddling wird immer beliebter. Doch ausgerechnet in München, wo man innerhalb der Stadt surfen kann, ist das Surfen im Stehen verboten. das soll sich jetzt ändern - zumindest wenn es nach der Stadtrats-SPD geht.

Die Wassersportart Stand-Up-Paddling (SUP), bei der man aufrecht auf einem Surfbrett steht und sich mit Hilfe eines Paddels fortbewegt, liegt voll im Trend. Insbesondere in Großstädten ist das Stehpaddeln beliebt, da für andere Sportarten wie etwa Windsurfen kaum geeignete Plätze bestehen. 

Doch ausgerechnet in München, die einzige Metropole in Europa mit innerstädtischen Surfwellen, ist das Paddeln auf dem Brett auf allen Seen verboten. Schließlich sei die Gefahr zu groß, die von den Steh-Surfern für Schwimmer ausgehe, begründet das städtische Sportreferat das Verbot. Daher könne "keine geeignete Wasserfläche" für SUP angeboten werden - trotz dessen steigender Beliebtheit.

Die Stadtratsfaktion der SPD möchte das so nicht hinnehmen. Daher haben die Sozialdemokraten nun einen Antrag im Stadtrat eingereicht, mit dem das Verbot aufgehoben werden soll. SUP sei nämlich wesentlich langsamer als Windsurfen und mit anderen Sportarten durchaus verträglich. Die SPD macht sich also zum Sprachrohr für alle Stehpaddler in München.

In München kann man surfen, aber Stehpaddeln ist verboten

„Wir sind der Überzeugung, dass Stand-Up-Paddling sehr wohl mit anderen Wassersportarten verträglich ist", sagt SPD-Stadträtin Verena Dietl. Sie fordert, dass das die Stadtverwaltung das Stand-Up-Paddling wenigstens an einem Münchner See erlaubt. "Es wird doch wohl möglich sein, in München ein Gewässer zu finden, auf dem diese Trendsportart ausgeübt werden kann."

Dietl kann nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet die Stadt München diese Sportart verbietet: "Münchens Surfwelle am Eisbach ist weltweit bekannt. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum unsere Stadt bei einer anderen Wassersportart dagegen so restriktiv ist."

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