Nur 40 statt 1200 neue Plätze

SPD will Wohnungsnot von Studenten bekämpfen

Die Landtags-SPD fordert mehr staatlich geförderte Wohnheimplätze für Studenten. Die von der Staatsregierung angekündigten 1200 neuen Plätze sind im Jahr 2016 nicht annähernd erreicht worden.

München - Im Jahr 2016 seien lediglich 40 statt der von der Staatsregierung angekündigten 1200 Plätze hinzugekommen, beklagten die SPD-Abgeordneten Andreas Lotte und Isabell Zacharias am Dienstag in München. Immer weniger Stundenten - unter 10 Prozent - kämen in öffentlich geförderten Wohnheimen unter.

Die SPD fordert unter anderem eine stärkere Förderung von Wohnheimen mit Gemeinschaftsküchen statt mit abgeschlossenen Einzelappartements - so könne man mehr bezahlbaren Wohnraum für Studenten aus einkommensschwächeren Familien ermöglichen. Ziel müsse sein, dass mehr als 15 Prozent der Studenten einen Wohnheimplatz bekommen. Die Freien Wähler forderten eine spezielle Task Force unter Beteiligung des Wissenschaftsministeriums, der Studentenwerke, Hochschulverbünde und den Oberbürgermeistern der hauptsächlich betroffenen Städte.

dpa

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