Christine B. mit einem ihrer „Lieblinge“. Ihre beiden Katzen sind ihr wichtig.
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Christine B. mit einem ihrer „Lieblinge“. Ihre beiden Katzen sind ihr wichtig.

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„Lichtblick kann man nur empfehlen“

  • Nina Praun
    vonNina Praun
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Christine B., 67, leidet an Parkinson. Ihr Zittern war eine Zeit lang so stark, dass ihr ein Hirnschrittmacher eingesetzt werden musste. Nun kann sie normal leben und sogar ihre geliebten Gymnastik- und Sprachkurse wieder besuchen – auch dank der Hilfe von Lichtblick Seniorenhilfe.

Christine B. ist eine aktive Frau: Fast jeden Tag geht sie aus dem Haus, steigt die zwei Stockwerke hinunter – ganz ohne Lift –, geht dann zum Einkaufen, zum Spazieren, oder in einen Kurs. Gymnastik, Aquarellmalerei, Englisch – die 67-Jährige ist vielseitig interessiert. Das will sie auch weiterhin bleiben, denn: „Man muss schauen, dass man sich beschäftigt“, sagt sie fröhlich, „sonst würde man nur herumsitzen und sich selbst leidtun.“ Und das kommt für Christine B. nicht infrage – obwohl ihr einiges widerfahren ist, für das man sie bemitleiden könnte.

Zum Beispiel die Infektion mit einem Krankenhauskeim, der sie de facto aus dem Arbeitsleben schmiss – und ihr dadurch eine Mini-Rente bescherte. Vor fast 20 Jahren hatte er sich in ihrem Knie eingenistet. 17 OPs musste Christine B. über sich ergehen lassen. „15 Jahre lang hatte ich nur damit zu tun. Ich war im Krankenhaus, dann in der Reha, dann wieder im Krankenhaus. Der Keim hat alles weggefressen und ist dann in den Rücken gewandert.“ Mittlerweile ist er unter Kontrolle – endlich.

Gegen das Zittern bekam Christine B. einen „Hirnstimulator“ eingesetzt

Doch seit sechs Jahren leidet die Rentnerin nun auch unter Parkinson. „Ich habe so stark gezittert deswegen, ich konnte teilweise nichts mehr essen, weil ich das Besteck nicht halten konnte.“ Eine unzumutbare Situation, für die es glücklicherweise eine Art Lösung gab: Christine B. wurde am Gehirn operiert und bekam einen „Hirnstimulator“ eingesetzt. Dieser „Hirnschrittmacher“ gibt elektrische Impulse an das Gehirn ab und kann so das Zittern vermindern. Bei Christine B. hat es gewirkt. „Der Tremor ist zwar noch da, aber jetzt kann ich mit ihm leben.“

Weil sie aber von ihrer schmalen Rente nicht leben kann und schon gar nicht das Geld hat für teure Medikamente, springt nun der Verein Lichtblick Seniorenhilfe ein. Er zahlt die Zuschüsse zu besagten Arzneien – und sorgt so für eine gewisse Mobilität der Rentnerin.

Wenn der Corona-Lockdown Christine B. an die Wohnung fesselt, bekommt sie über den Verein Lebensmittel geliefert. „Was für eine Erleichterung!“, gesteht die 67-Jährige. So kann die – durchaus aktive – Rentnerin beruhigt auch eine Zeit lang zu Hause bleiben. Selbst wenn sie dadurch auf ihre geliebten Kurse verzichten muss.

Zumindest hat sie daheim kuschelige Gesellschaft: Sie besitzt nämlich zwei Katzen. Dadurch bleibt sie zu Hause etwas in Bewegung, es wird gefüttert, gestreichelt, gespielt. „Das sind meine zwei Sonnenscheinchen“, sagt die 67-Jährige fröhlich. Deshalb ist sie auch sehr froh über die Lichtblick-Hilfe, etwa bei Notfällen, wenn der Tierarztbesuch zu teuer war. „Also“, sagt Christine B. resolut: „Lichtblick kann man wirklich nur empfehlen.“

Schenken Sie Würde

Unterstützen Sie bitte die gemeinsame Aktion des Münchner Merkur und der Sparda-Bank München zugunsten des Vereins Lichtblick Seniorenhilfe – mit einer einmaligen Spende oder einer Patenschaft (monatlich 35 Euro).

Überweisungen bitte auf das Konto des Vereins Lichtblick Seniorenhilfe (Schweigerstraße 15, 81541 München) bei der Sparda-Bank München; das Kennwort lautet „Aktion 2020“.

IBAN: DE30 7009 0500 0004 9010 10

BIC: GENODEF1S04

(Für eine Spendenquittung geben Sie bitte Ihre Anschrift an.)

Oder spenden Sie online: www.seniorenhilfe-lichtblick.de

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