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Wieder eine Rechnung: Erich Maier* hat eine Mini-Rente, er braucht Hilfe.

Im Advent unterstützen wir bedürftige Rentner – Helfen auch Sie mit!

Spendenaktion: Rettung fürs Augenlicht

Erich Maiers*, 82, Rente ist so schmal, dass er mit 15 Euro pro Tag klarkommen muss. Als aber eine Augenuntersuchung anstand, konnte er sich die Kosten nicht leisten. Wenn nicht der Verein Lichtblick Seniorenhilfe geholfen hätte, wäre der ältere Mann vielleicht blind.

Diese Woche hat es schon wieder nicht geklappt. Wieder hat Erich Maier es nicht geschafft, den Staubwischer zu kaufen. Dabei steht der ganz oben auf seiner Liste. Aber das knappe Budget, das Erich Maier für jeden Einkauf zur Verfügung hat, hat erneut nicht gereicht. Und da man von einem Staubwischer nun mal nicht satt wird, verzichtet der 82-Jährige auf ihn. Beim nächsten Mal – vielleicht.

Täglich bleiben ihm 15 Euro zum Leben

Erich Maier lebt in Altersarmut. Er hat eine schmale Rente, bekommt Grundsicherung vom Staat. Nach Abzug seiner Miete bleiben ihm täglich 15 Euro zum Leben. „Damit komm’ ich nicht hin“, sagt er. Sein Leben bedeutet vor allem eines: Verzicht. Aber auf eines kann er nicht verzichten, nämlich auf sein Augenlicht. Doch auch das war in Gefahr, als der Rentner 2018 nicht genug Geld hatte, um eine Untersuchung zu bezahlen. Als Erich Maier die Stärke seiner Brillengläser kontrollieren lassen wollte, teilte ihm der Optiker mit, dass er einen Grauen Star habe. Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Trübung der Augenlinse. Der Optiker riet Erich Maier, in eine Augenklinik zu gehen, um herauszufinden, ob ein operativer Eingriff bei ihm notwendig sei. In der Augenklinik stellte sich jedoch heraus, dass seine Krankenkasse die Kosten für eine Voruntersuchung nicht übernehme, erinnert sich der Rentner. „Ich habe beim Gang in die Augenklinik nicht gedacht, dass ich da Bargeld hätte hinterlegen müssen“.

60 Euro pro Auge kostete die Voruntersuchung – Geld, das Erich Maier nicht hatte, dafür hätte er tagelang hungern müssen. Zu seinem Glück sprang der Verein Lichtblick Seniorenhilfe ein und übernahm die Rechnung. „Ohne diese Unterstützung wäre es schlecht ausgegangen für mich“, sagt er.

Im Sommer wurde Erich Maier an beiden Augen operiert – seitdem muss er nicht mehr fürchten, langsam zu erblinden. 

*Name geändert

EMILY WILKE

Schenken auch Sie ein bisschen Würde, liebe Leserinnen und Leser!

Eine warme Mahlzeit pro Tag, etwas weniger Sorgen am Monatsende, ein erhobener Kopf im Supermarkt: Schon mit 35 Euro im Monat spenden Sie echte Lichtblicke für Rentner in Not. Unter dem Motto „Oberbayern gegen Altersarmut“ suchen der Münchner Merkur und die Sparda-Bank München Paten für bedürftige Senioren.

Eine Patenschaft kostet nur 35 Euro im Monat. Über die Laufzeit entscheiden die Spender. „2003 waren wir der erste Verein in Deutschland, der sich finanziell für bedürftige Rentner eingesetzt hat – und das tun wir bis heute“, sagt Vereinschefin Lydia Staltner. „Allein in den vergangenen drei Jahren haben wir rund rund 8400 Rentnern in Oberbayern geholfen. Nur, wenn wir alle zusammen helfen, können wir Altersarmut bekämpfen.“

Schenken auch Sie ein bisschen Würde, liebe Leserinnen und Leser: als Pate oder mit einer einmaligen Spende! Überweisungen bitte aufs Konto des Vereins Lichtblick Seniorenhilfe (Schweigerstraße 15, 81541 München) bei der

Sparda-Bank München

IBAN: DE30 7009 0500 0004 9010 10

BIC: GENODEF1S04

(Für eine Spendenquittung geben Sie bitte Ihre Anschrift an.)

Oder spenden Sie online: www.seniorenhilfe-lichtblick.de/spendenformular-patenschaft/ Als gemeinnütziger Verein leitet dieser stets die Summe an die bedürftigen Senioren weiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.seniorenhilfe-lichtblick.de.

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