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Ordentliche Entsorgung : Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen Sperrmüll zum Wertstoffhof zu bringen.

Antrag im Stadtrat

Sperrmüll-Abholung? SPD fordert mehr Service bei der Müllentsorgung

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SPD-Stadtratsfraktion beantragt, dass der AWM in den Stadtvierteln feste Abholtermine für Sperrmüll einrichtet. Bisher müssen die Münchner den selbst zum Wertstoffhof bringen. Nicht allen ist das möglich. 

München - Ökologische Abfallwirtschaft ist nicht so einfach. Elektroschrott oder Farb- und Lackreste landen mitunter im Hausmüll. Ähnlich ist es beim Sperrmüll, der oft irgendwo liegen gelassen anstatt ordentlich entsorgt wird. Die SPD-Stadtratsfraktion will mit einem Antragspaket dafür sorgen, dass die mobile Wertstoff- und Giftmüllentsorgung des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) kundenfreundlicher, besser genutzt und letztlich wirtschaftlicher wird.

Das Antragspaket umfasst drei Ideen: Erstens soll der AWM feste, turnusmäßige Sperrmüllabholtermine in den Vierteln einrichten. Diese Termine sollen im Abfuhrkalender und auf der AWM-Webseite sowie in der AWM-App veröffentlicht werden. Zweitens soll der Abfuhrkalender um die mobilen Leistungen Giftmobil und Wertstoffmobil ergänzt werden. Außerdem soll es hierzu eine Info-Kampagne geben. Drittens soll der AWM die Sperrmüllentsorgung den Bedürfnissen im Geschosswohnungsbau anpassen, Hausverwaltungen als Kunden gewinnen und sich so neue Marktanteile sichern. Dies komme auch Mietern zugute.

SPD-Stadträtin Heide Rieke sagt: „Die Münchner Abfallwirtschaft funktioniert sehr gut. Bei der Entsorgung von Gift- oder Sperrmüll geht es aber noch besser. Denn viele kennen die Möglichkeiten nicht oder scheuen den Aufwand, nach Terminen zu suchen.“ Gerade ältere Menschen würden sich schwer tun, Sperrmüll zum Wertstoffhof zu bringen. Feste Termine in den Vierteln könnten den Service verbessern und zum Umweltschutz beitragen. Überdies könne der AWM wirtschaftlicher gemacht werden. Die Sperrmüll-Abholung ist gebührenpflichtig.

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