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Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Beteiligten für kommenden Mittwoch in die Staatskanzlei gebeten.

Spitzentreffen für S-Bahn-Tunnel

München - Noch einmal soll der Versuch unternommen werden, die Finanzierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke auf unkonventionelle Art zu ermöglichen.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Beteiligten für kommenden Mittwoch in die Staatskanzlei gebeten. Bisher zeigte keiner der Repräsentanten eine Neigung, über das jeweilige Pflichtteil hinauszugehen. Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) hatte nach der Olympia-Pleite verkündet, dass der Bund damit keine Finanzierung außer der Reihe ermöglichen könne. Der bayerische Verkehrsminister Martin Zeil (FDP) forderte OB Christian Ude (SPD) dazu auf, 350 Millionen Euro als Darlehen vorzuschießen. Doch der Forderung der Staatsregierung erteilte Ude eine Absage: Es könne nicht Aufgabe der Kommune sein, für den Bund in die Bresche zu springen.

Gänzlich verweigern will sich der OB jedoch nicht. Nach den bisherigen Kostenschätzungen wird die zweite Stammstrecke zwei Milliarden Euro erfordern. Die Bahn hatte erklärt, über die vereinbarungsgemäß zugesagten 133 Millionen Euro werde sie nicht hinausgehen. Der Freistaat als Auftraggeber des S-Bahn-Verkehrs sicherte 900 Millionen Euro zu und stellte zudem ein Darlehen von 350 Millionen in Aussicht.

ege

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