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Noch immer knapp: Wer in München einen städtischen Krippenplatz ergattert, kann froh sein.

Kinderbetreuung

Stadt investiert weiter in Krippenplätze

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München - Die Stadt plant in diesem Jahr noch elf neue Einrichtungen mit insgesamt 1111 Krippenplätzen. Kosten: 52 Millionen Euro

Derzeit gibt es in München für 44 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz. Doch der Bedarf ist noch größer, weshalb die Stadt weiter an ihrem Ziel arbeitet, diese Quote auf 60 Prozent zu erhöhen – und für 90 Prozent der Kindergartenkinder einen Platz vorzuhalten. Allein das Bauprogramm für das laufende Jahr sieht noch elf neue Einrichtungen mit insgesamt 1111 Plätzen vor. Knapp 52 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Fertiggestellt werden die neuen Kitas aber erst in den Jahren 2018 und 2019.

  • An der Riesstraße 49 in Moosach wird der bestehende Kindergarten abgerissen und neugebaut. Zusätzlich zu den 75 Kindergartenplätzen kommen hier künftig 48 Krippenkinder unter. Der Versorgungsgrad für die unter Dreijährigen soll dann von 38 auf 62 Prozent steigen.
  • An der Parlerstraße 74 in Harthof ensteht ein neues Zentrum mit 50 Kindergarten, 24 Krippen- und 25 Hortplätzen. In diesem stark unterversorgten Viertel gäbe es dann zumindest für 44 anstatt bisher 33 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz.
  • An der Odinstraße 30 in Bogenhausen soll 2019 der neue Kindergarten eröffnen. Wie jetzt auch soll es dann 75 Plätze geben, dazu kommen drei Gruppen für je 12 Krippenkinder. Die Versorgung im Stadtviertel wäre dann für 50 Prozent der bis Dreijährigen gewährleistet.
  • An der Stäbli-/Fertigstraße in Forstenried entsteht eine komplett neue Einrichtung für 36 Krippen- und 50 Kindergartenkinder. Die Versorgungsquote für die unter Dreijährigen stiege damit von 37 auf 48 Prozent.
  • Der bestehende Kindergarten an der Bäckerstraße in Pasing weicht einem Neubau, in dem künftig 36 Krippen-, 50 Kindergarten- sowie 25 Hortplätze untergebracht sind. An der Berduxstraße, ebenfalls in Pasing, wird eine neue Einrichtung für 36 Krippen- und 75 Kindergartenkinder gebaut. Die dritte neue Pasinger Einrichtung entsteht an der Engelbertstraße 134 bis 15. Hier gibt es künftig 24 Krippen- und 50 Kindergartenplätze. Neubau Nummer vier im Stadtbezirk 21 mit 36 Krippen- und 75 Kindergarrtenplätzen ist an der Paul-Gerhardt-Allee geplant. Ebenfalls in Pasing wird der Kindergarten an der Pippinger Straße 95 abgerissen und neu gebaut. Dann finden neben den 75 Kindergartenkindern auch 24 Krippenkinder und 25 Hortkinder hier einen Platz. Der Versorgungsgrad bei den Kleinsten im Viertel steigt von 41 auf 60 Prozent im Jahr 2020.
  • Die letzten beiden Projekte liegen im Stadtviertel 22, wo sich der Versorgungsgrad für Krippenkinder von 28 auf satte 66 Prozent erhöhen wird. Abgerissen und neu gebaut wird an der Freienfelsstraße 3 in Neuaubing, hier sind dann 12 Krippenplätze vorgesehen – zusätzlich zu den bereits jetzt vorhandenen 75 Kindergartenplätzen. Ein Neubau entsteht an der Rossittenerstraße in Lochhausen, gedacht ist er für 24 Krippen- und 50 Kindergartenkinder.

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