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Die Sozialbürgerhäuser werden stärker bewacht. 

Antrag der SPD 

Stadt München soll eigenen Sicherheitsdienst bekommen

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Die Stadt soll die Bewachung ihrer Liegenschaften selbst übernehmen und keine Privatfirmen mehr damit beauftragen. Das fordert die Rathaus-SPD in einem Antrag. Die Verwaltung soll ein entsprechendes Konzept ausarbeiten.

Das Kommunalreferat hatte das Ansinnen 2017 aus Kostengründen bereits einmal abgelehnt. Das Argument greife aber nun nicht mehr, sagt SPD-Vize Anne Hübner. 

Derzeit gibt es Wachschutz beispielsweise im Rathaus, im Kreisverwaltungsreferat und dem Sozialreferat. Erst am gestrigen Donnerstag hat der Stadtrat dem Sozialreferat zusätzliche Mittel bewilligt. Sieben weitere Sicherheitskräfte werden an fünf Standorten zum Einsatz kommen.

Pro Einsatzkraft kalkuliert das Sozialreferat mit Kosten von 75 000 Euro im Jahr. Das erscheint viel, ist aber auch dem ausgedünnten Markt geschuldet. Dass die Nachfrage nach Sicherheitskräften stetig steigt und das Angebot längst nicht mehr mithalten kann, hat die Stadt bereits bei der Bewachung des Oktoberfestes festgestellt. Daher soll die Stadt künftig einen eigenen Sicherheitsdienst aufbauen. 

„Das Mehr an Qualität werden die Bürger im KVR oder Sozialbürgerhaus spüren“, sagt Hübner. Gerade in die Sozialbürgerhäuser kämen viele Menschen in sehr schwierigen Lebenslagen. Ein gut qualifizierter und auf die Problemlagen dieser Menschen spezialisierter Dienst könne deeskalierend wirken und sowohl den Bürgern als auch den Beschäftigten Aufenthalt und Arbeit im Amt deutlich erleichtern. 

Die neue Abteilung könne zudem Perspektive sein für Beschäftigte, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bei der Müllentsorgung oder der Straßenreinigung arbeiten können. „Die Stadt ist ein attraktiver Arbeitgeber. Und es tut ihr gut, auch im Sicherheitssektor attraktive und sichere Arbeitsplätze anzubieten.“ 

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