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Derzeit ist das Linux-Betriebssystem auf den Computern der Münchner Stadtverwaltung.

Rückkehr zu Windows fraglich

Stadt rätselt: Ist Linux oder Microsoft sicherer?

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Kehrt die Stadt wieder zu Microsoft zurück? Es gibt Pläne, Linux den Rücken zu kehren. Die Grünen haben jedoch Zweifel an der Sicherheit des IT-Giganten.

München - Wird die städtische Datenverarbeitung künftig doch weiter mit Linux erfolgen und nicht mit Microsoft? Die Grünen jedenfalls wollen in einer Anfrage wissen, wie anfällig das jeweilige System für Cyberangriffe ist. Eine naheliegende Initiative, schließlich hat die sogenannte Wanna-Cry-Attacke“ am 13. und 14. Mai in 99 Ländern Zehntausende Rechner lahmgelegt. In Deutschland etwa hatten die Deutsche Bahn und mehrere Kommunen mit dem Angriff zu kämpfen, in Großbritannien war der Gesundheitssektor betroffen.

OB Dieter Reiter hatte im Oktober 2014 auf eine Anfrage der Grünen mitgeteilt, dass „die Attraktivität von Microsoft-Produkten als Zielplattform für die Entwickler von Schadsoftware deutlich höher ausgeprägt ist als die von Linux“. Es sei womöglich damit zu rechnen, dass ein Arbeitsplatz auf Basis von Microsoft-Produkten in einer vernetzten Umgebung einer größeren Anzahl von Bedrohungen für die IT-Sicherheit ausgesetzt ist, als ein Open-Source-Arbeitsplatz. Die Grünen wollen daher wissen, wie die aktuelle Gefährdungslage ist und wie diese sich bei einer Rückkehr zu Microsoft auswirken würde.

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