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Wieder geordnete Verhältnisse: Ein Mitarbeiter des Baureferats entfernt ein offensichtlich herrenloses Rad.

Ab Montag geht es los

Stadt räumt auf: Schrotträder kommen weg

An vielen Fahrradständern stehen alte, vergammelte Räder. Die nehmen Platz weg und sehen hässlich aus. Deshalb unternimmt die Stadt etwas dagegen.

München - Mit dem Radverkehr hat in den vergangenen Jahren auch die Anzahl der Schrotträder deutlich zugenommen. Nach Angaben des Baureferats ist an manchem Radlständer mehr als jeder fünfte Platz von einem herrenlosen Drahtesel belegt. Jetzt will die Stadt eine groß angelegte Aufräumaktion starten.

Dabei sollen Drahtesel, die offensichtlich nicht mehr in Gebrauch sind, mit einer Banderole markiert werden. Ist die Klebemarke vier Wochen später noch unversehrt, wird das Radl eingelagert. Wer es innerhalb der darauffolgenden sechs Wochen noch nicht abgeholt hat, schenkt es automatisch einem sozialen Projekt oder einer gemeinnützigen Organisation.

Dreijährige Pilotphase gut angekommen

2014 hat das Baureferat eine dreijährige Pilotphase ins Leben gerufen. Die ist nach Angaben der Baureferentin Rosemarie Hingerl so gut angekommen, dass die Stadt nun eine flächendeckende Kampagne startet: Ab kommendem Montag, 3. April, sollen Schrotträder mindestens einmal jährlich entfernt werden. An besonderen Brennpunkten, etwa den S- und U-Bahnhöfen, rücken die Sammler sogar halbjährlich an.

In der Vergangenheit hat das Baureferat zusammen mit der Polizei jährlich mehr als 3000 herrenlose Räder aus München entfernt. Diese Zahl wollen die Beamten jetzt noch einmal drastisch erhöhen – und gleichzeitig für geordnete Verhältnisse in den öffentlichen Abstellanlagen sorgen. Welche Räder als Schrotträder gelten, sollen Hinweistafeln klären. Weitere Infos gibt es auf www.radlramadama.de.

sb

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