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Hilfe für Touristen: die Stelen am Viktualienmarkt.

Am Viktualienmarkt

Stadt testet Hinweis-Stelen: Hilfe für Orientierungslose

München - Münchens Innenstadt ist nun leichter zu durchschauen. Auf dem Viktualienmarkt testet die Stadt ab sofort bis 19. April ein neues Orientierungssystem in Form von Stelen.

Bürgermeister Josef Schmid (CSU), Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, weihte das Hilfsmittel für München-Besucher am Dienstag ein.

Die Informationen über Sehenswürdigkeiten, städtische Einrichtungen und den öffentlichen Nahverkehr anhand von Texten und Piktogrammen sollen desorientierten Passanten den richtigen Weg zeigen. Das frei verfügbare W-Lan an den Orientierungspfeilern hilft denjenigen, denen die Stadtplanausschnitte auf den Stelen nicht den vollen Durchblick verschaffen. In Planung ist außerdem, die neuen Stelen behindertenfreundlich zu gestalten – etwa über die Funktionstechnologie „iBeacons“, mit dem sich Touristen standortbezogene Informationen aufs Smartphone oder Handy holen können.

Noch findet man zwei unterschiedliche Stelen-Entwürfe auf dem Viktualienmarkt – eine schwarz, eine weiß gehalten. Die Testphase soll entscheiden welches Modell sowohl optisch als auch funktionell besser abschneidet. Fachmeinungen – etwa vom Behinterten- und Seniorenbeirat – sind hierbei nicht die einzigen, die zählen. Auch Passanten sollen befragt werden, welcher der beiden Entwürfe ihnen besser gefällt.

Was sich sicher noch ändern muss, ist die zum Teil fehlerhafte Rechtschreibung auf den Stelen. So heißt die Fraunhoferstraße „Frauenhoferstraße“ und die Wurzerstraße „Wurzelstraße“.  

phk

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