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Stadtdekanin Barbara Kittelberger darf trotz Millionenverluste im Amt bleiben.

Evangelische Kirche

Dekanin bleibt trotz Millionenverluste im Amt

München - Das Disziplinarverfahren gegen Stadtdekanin Barbara Kittelberger ist abgeschlossen. Trotz Millionenverlusten darf sie im Amt bleiben - aber sie bekommt weniger Geld.

Die Stadtdekanin Barbara Kittelberger bleibt auch nach Millionenverlusten des evangelischen Dekanatsbezirks München im Amt, teilte die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit.

Allerdings muss sie drei Jahre lang auf fünf Prozent ihres Gehaltes verzichten, weil das Disziplinarverfahren zu dem Ergebnis kam, Kittelberger habe ihre Aufsichtspflicht verletzt. Sie trage einen Teil der Verantwortung dafür, dass der Dekanatsbezirk durch riskante Finanzanlagen Verluste in Millionenhöhe gemacht hatte.

Vier Unternehmen sind insolvent

Vier Unternehmen, bei denen das Kirchengemeindeamt in Anleihen investiert hatte, hatten Insolvenz angemeldet. Kittelberger hatte ihre Leitungsaufgaben unter anderem im Gemeindeamt und in der Dekanatssynode daraufhin vorläufig niedergelegt.

Das gegen den früheren Geschäftsführer des Kirchengemeindeamtes eingeleitete Disziplinarverfahren ruht nach Angaben der Landeskirche derzeit, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn und den damaligen Leiter der Finanzabteilung strafrechtlich ermittelt.

dpa

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