Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen

Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen
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Kämmerer Ernst Wolowicz.

Stadt wirtschaftet vorsichtig

Finanzlage der Stadt besser als erwartet

München - Die Finanzlage der Stadt ist offenbar weniger angespannt, als noch vor Monaten befürchtet. Diese frohe Kunde überbrachte Kämmerer Ernst Wolowicz jetzt dem Finanzausschuss.

Demnach lag der Finanzmittelbestand der Landeshauptstadt zum Jahresende deutlich höher als erwartet. Statt der prognostizierten 382,2 Millionen Euro verfügte München zuletzt über mehr als 723 Millionen Euro an Liquiditätsreserven. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Einnahmen leicht höher lagen als im Plan. Zugleich ist weniger Geld ausgegeben worden.

„Der Quartalsbericht zeigt, wie vorsichtig und verantwortungsbewusst in München gewirtschaftet wird“, bewertet Hans Dieter Kaplan, finanzpolitischer Sprecher der SPD, die Lage. Die Fraktion sieht die hohen Reserven jedoch nicht als Freibrief, die im Herbst vereinbarten Sparziele aufzukündigen. „Wir brauchen klare Prioritäten, den Blick für Einsparpotenziale und wohl leider auch den Willen, mitunter unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Nicht jeder Wunsch wird erfüllbar sein“, sagt Hans Dieter Kaplan.

Derzeit beraten die Fraktionen von CSU und SPD intern darüber, welche Projekte besonders dringlich sind und was sich eventuell schieben oder sogar ganz streichen ließe. Am Ende der Debatte soll eine Prioritätenliste mit den großen städtischen Projekten stehen.

ul

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