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Christian Amlong (SPD) wird bei der GWG als Geschäftsführer anheuern.

Neue Geschäftsführer

GWG und Gewofag: Bayernpartei stinksauer

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München - Die Wahl der beiden Stadträte Christian Amlong (SPD) und Max Straßer (CSU) zu neuen Geschäftsführern der kommunalen Wohnungsbaugesellschaften GWG beziehungsweise Gewofag sorgt für Empörung in den Reihen der Opposition.

„Der Selbstbedienungsladen funktioniert unter Schwarz-Rot genauso weiter wie unter Rot-Grün“, kommentiert Bayernpartei-Stadträtin Eva Caim den Vorgang.

Max Straßer (CSU) rückt in die Chefetage der Gewofag auf.

Ihre Fraktion kritisiert vor allem die CSU. Diese habe im Wahlkampf versprochen, auf Postengeschachere und Parteibuchbesetzungen zu verzichten. „Mit diesem Versprechen zog die CSU, und insbesondere ihr OB-Kandidat Josef Schmid, 2014 in den Kommunalwahlkampf“, heißt es in einer gestern verschickten Pressererklärung der Bayernpartei. All das sei offenbar nur heiße Luft gewesen. „Das jüngste Beispiel der Geschäftsführer-Posten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften ist nur ein weiteres Beispiel in einer langen Reihe“, so die Bayernpartei. Die früheren Vorwürfe der CSU an die damalige rot-grüne Rathausmehrheit scheinen vergessen, „in seltener Einigkeit werden nun die attraktiven Spitzen-Jobs in der Landeshauptstadt zwischen CSU und SPD aufgeteilt“, so die Bayernpartei weiter. Fraktionsvorsitzender Johann Altmann sagte, er hoffe, „dass die Münchner aus dieser Erkenntnis die richtigen Schlüsse für die nächsten Wahlen“ zögen. Amlong und Straßer werden ihre neuen Posten Ende des Jahres antreten.

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