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Fotograf Ferdinando Cioffi liegt im Streit mit Sternekoch Mario Gamba.

Nun wird es teuer

Starfotograf klagt gegen Sternekoch

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München - Ein Starfotograf und ein Sternekoch wollten zusammen ein Projekt umsetzen. Doch am Ende wollte der eine nicht zahlen. Teuer wurde es dennoch.

„Eigentlich wären Sie das perfekte Gespann gewesen“, so Richter Johannes Brose. Doch der Anlass für das Wiedersehen des Münchner Sternekochs Mario Gamba (Acquarello) und seines Landsmanns, des italienischen Starfotografens Ferdinando Cioffi, war alles andere als traumpaarwürdig.

Der Fotograf forderte gestern vor dem Landgericht 15 470 Euro von Gamba für Fotos, die für eine Mischung aus Bildband und Kochbuch verwendet werden sollten. Extra nach Capri sei sein Mandant für einen Teil der Aufnahmen gereist, so Cioffis Anwalt Maximilian Greger.

Cioffi hat etwa schon die französische Koch-Legende Paul Bocuse fotografiert. Doch Geld von Gamba, dessen Restaurant 2015 als das beste italienische Lokal außerhalb Italiens prämiert wurde, habe er bisher nicht gesehen. Die strittige Frage vor Gericht: Gab es jemals einen Vertrag zwischen Star-Koch und Star-Fotograf? Fotograf Cioffi pocht darauf, dass es spätestens im Oktober 2012 zu einem gültigen mündlichen Vertrag kam. 10 000 Euro plus Spesen habe ihm Gamba versprochen. Der Sternekoch sieht das anders. Er führe „Tausende Gespräche“ am Tag. Doch: „Ich weiß, dass es damals zu keiner Einigung gekommen ist.“

Richter Brose sah keinen eindeutigen Beweis für einen gültigen Vertrag. Das Ende vom Lied: Ein Vergleich. 2500 Euro bezahlt Gamba nun an Cioffi. Die Fotos verwenden darf er nicht. Wolle er auch nicht, so Gamba. Die Idee zum Bildband hat er mittlerweile mit einem anderen Fotografen umgesetzt.

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