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Blumen und Grablichter am Tatort am S-Bahnhof Solln.

Gedenkminute für Dominik B.: Busse und Bahnen stehen still

München - Die Münchner S-Bahn und die städtische Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) werden zum Zeitpunkt der Beerdigung des Opfers des Anschlags im Sollner S-Bahnhof eine Gedenkminute einlegen und alle Bahnen und Busse innehalten lassen.

Die Gedenkminute soll den Fahrgästen Gelegenheit geben, ihre Trauer um den Toten und ihre Anteilnahme für die Hinterbliebenen sowie die Solidarität mit Menschen, die Zivilcourage an den Tag legen, zu bekunden. Oberbürgermeister Christian Ude hatte als Vorsitzender der Gremien des MVV die beiden Verkehrsunternehmen um diese Geste gebeten, die Anregung dazu war aus der Bürgerschaft gekommen.

Steinmeier nennt Dominik B. einen Helden

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat den von jugendlichen Schlägern am S-Bahnhof Solln getöteten Dominik B. (50) einen „Helden“ genannt. Allerdings ist der Außenminister gegen härtere Strafen für Jugendliche.

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Steinmeier hat sich bestürzt über die tödliche Prügel-Attacke auf einen 50 Jahre alten Mann in der Münchner S-Bahn geäußert. “Dieser Mann ist ein wirklicher Held. Er hat Courage gezeigt, das ist vorbildhaft. Umso tragischer ist, dass er durch die Schläge ums Leben gekommen ist“, sagte der SPD-Politiker im “Kanzlercheck“ der jungen ARD-Radios laut einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Trauer am Bahnsteig

Solln: Die Trauer am Bahnsteig

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Zugleich erteilte Steinmeier den Forderungen nach einer Strafverschärfung für Jugendliche eine Absage: “Das Strafrecht muss in seiner vollen Härte angewendet werden. Der Ruf nach einer Verschärfung ist schnell bei der Hand, hilft aber nicht.“ Wichtig sei allerdings, dass die mutmaßlichen Täter schnell verurteilt würden. Er unterstützte auch die Forderung der Deutschen Polizeigewerkschaft nach mehr Personal: “Mehr Polizeipräsenz ist dringend erforderlich.“

AP

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