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So wenig los ist selten: Der Kulturstrand am Vater Rhein Brunnen.

Standort Vater-Rhein-Brunnen

Streit um Kulturstrand - BA will "keine Dauereinrichtung"

München - Die Debatte um einen geeigneten Standort für den Münchner Kulturstrand reißt nicht ab. Die Fronten bleiben verhärtet.

Nachdem der Stadtrat am Dienstag beschlossen hat, dass der Kulturstrand zunächst nur 2016 für ein weiteres Jahr am Vater-Rhein-Brunnen stattfinden wird (wir berichteten), hat der Bezirksausschuss Au-Haidhausen seine ablehnende Meinung zu dem Projekt noch einmal bekräftigt.

BA-Chefin Adelheid Dietz-Will (SPD) kritisierte die „Darbietung der Urbanauten“ scharf. „Das ist kein Kulturstrand, sondern ein Konsumstrand“, sagte sie bei der BA-Sitzung am vergangenen Mittwoch.

Die Entscheidung der Stadträte, dass der Kulturstrand zunächst nur für einen weiteren Sommer am Vater-Rhein-Brunnen abgehalten wird, könne man im BA folglich „begrüßen“. Das Kreisverwaltungsreferat hatte zuvor vorgeschlagen, den Standort nahe der Ludwigsbrücke auf drei Jahre hinaus von 2016 bis 2018 festzuzurren. Der BA sei gegen den „Dauerstrand“ am Vater-Rhein-Brunnen. Es stimme zudem nicht, dass es keine Beschwerden seitens der Anwohner gegeben habe.

In der Grünen-Fraktion meldete sich derweil Kerstin Dehne zu Wort: „Der einzige Standort, der positiv bewertet wurde, war der Vater-Rhein-Brunnen.“

Anne Hund

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