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Volksbegehren geht in die heiße Phase

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Trotz langer Schlangen vor der Eintragungsstelle im Rathaus mussten die Wahlberechtigten nicht lange warten. © Marcus Schlaf

München - Endspurt beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren: Nur noch bis Mittwoch können Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben.

Lange Schlangen, teilweise quer über den Marienplatz, bildeten sich am Montag vor der Eintragungsstelle im Münchner Rathaus für das Volksbegehren zur Abschaffung

der Studiengebühren in Bayern. Lange Schlangen sind auch nötig, denn nur noch bis Mittwoch kann man seine Unterschrift leisten – und das Ziel ist noch ein Stück entfernt. Zehn Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern müssen sich eintragen, damit es zu einem Volksentscheid kommen kann.

Bislang haben sich aber erst 7,5 Prozent für das von den Freien Wählern initiierte Begehren motivieren lassen. In München sind es sogar nur 6,8 Prozent, was durchaus verwundert, denn mit den großen Universitäten leben hier besonders viele Betroffene. Beruhigend: Trotz langer Schlange musste man nicht allzulange anstehen.

Die Koordinatoren sind zuversichtlich, das notwendige Beteiligungs-Quorum in Höhe von zehn Prozent der Wahlberechtigten doch noch zu erreichen. „Wir können es schaffen“, sagte Michael Piazolo von den Freien Wählern.

mm/dw

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