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Islamfeind erhält Bewährungsstrafe

In Österreich: Stürzenberger verurteilt

  • Felix Müller
    VonFelix Müller
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München/Graz - Der Münchner Islamfeind Michael Stürzenberger ist in Österreich zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten, hat das Grazer Straflandesgericht den Vorsitzenden der Kleinstpartei „Die Freiheit“ wegen Verhetzung und Herabwürdigung religöser Lehren verurteilt. Außerdem bekam Stürzenberger eine Geldstrafe von 960 Euro.

Auch vor Münchner Gerichten ist Stürzenberger Dauergast. Erst vor wenigen Tagen versuchte er vergeblich, vor dem Verwaltungsgericht den Bürgerentscheid über eine Moschee in München durchzusetzen.

Im aktuellen Fall ging es um einen Auftritt Stürzenbergers im Frühjahr auf dem Grazer Freiheitsplatz. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, dort bei einer Pegida-Versammlung gesagt zu haben: „Jeder Moslem ist ein potenzieller Terrorist.“ Außerdem habe Stürzenberger den Koran als „das schlimmste Buch der Welt“ bezeichnet.

Laut „Tiroler Tageszeitung“ sagte Stürzenberger vor Gericht: „Ich bin unschuldig, weil ich nur Tatsachen vermittle.“ Das Gericht überzeugte er nicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Stürzenberger kündigte gestern an, in Berufung gehen zu wollen.

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