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Die Tänzerin kam wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt.

Wiederholt Ärger mit der Polizei

Tänzerin (28) vor Gericht - Psychische Probleme?

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München - Eine Tänzerin aus Rosenheim kam wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt. Nun steht sie vor Gericht. Hat sie psychische Probleme?

Sie soll im Herbst 2015 mehrmals ausgeflippt und handgreiflich geworden sein. Deswegen musste sich die gelernte Metzgerei-Fachverkäuferin Tamara A. (28, Name geändert) aus dem Landkreis Rosenheim gestern vor dem Landgericht verantworten.

Die Frau, die als Tänzerin arbeitete und derzeit arbeitslos ist, soll laut Anklage im Oktober 2015 in einem Café am Marienplatz Getränke im Wert von 11,10 Euro bestellt haben, die sie nicht zahlen konnte. Als Beamte ihre Identität auf der Inspektion feststellen wollten, habe A. die Beamten übel beleidigt. Sie soll um sich geschlagen und getreten haben – dabei verletzte sie zwei Polizistinnen laut Anklage mit Tritten.

Nicht mal einen Monat später seien Beamte in ein Hotel in der Schillerstraße gerufen worden, weil die Angeklagte ein Zimmer nicht verlassen wollte. Auch hier habe sie die Polizisten beschimpft. Außerdem soll sie mit einem Kugelschreiber in der Hand gerufen haben: „Ich stech’ euch ab!“

Als die Beamten sie am Boden fesselten, soll sie nach ihnen getreten haben. Auch sei es ihr gelungen, die Hand aus der Fessel zu lösen und einen Polizisten mit dem Kugelschreiber an der Lippe zu treffen.

Vor Gericht geht es darum, ob eine eingeschränkte Schuldfähigkeit bei der jungen Frau vorliegt, sie in der Psychiatrie untergebracht wird. Tamara A. sagte aus, eine schwere Kindheit gehabt und vom Vater sexuelle Gewalt erfahren zu haben. Fortsetzung am Freitag.

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