Münchner gedenken der Opfer des Terroranschlags in Paris
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Hunderte Menschen kamen am Donnerstagabend am Münchner Odeonsplatz zusammen, um gemeinsam der Opfer der Pariser Terroranschläge zu gedenken. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nahmen teil.
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Hunderte Menschen kamen am Donnerstagabend am Münchner Odeonsplatz zusammen, um gemeinsam der Opfer der Pariser Terroranschläge zu gedenken. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nahmen teil.
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Hunderte Menschen kamen am Donnerstagabend am Münchner Odeonsplatz zusammen, um gemeinsam der Opfer der Pariser Terroranschläge zu gedenken. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nahmen teil.
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Hunderte Menschen kamen am Donnerstagabend am Münchner Odeonsplatz zusammen, um gemeinsam der Opfer der Pariser Terroranschläge zu gedenken. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nahmen teil.
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Hunderte Menschen kamen am Donnerstagabend am Münchner Odeonsplatz zusammen, um gemeinsam der Opfer der Pariser Terroranschläge zu gedenken. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nahmen teil.
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Am Odeonsplatz

600 Münchner gedenken der Opfer des Pariser Terroranschlags

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München - Die Trauer nach den schrecklichen Anschlägen in Paris ist auch in München groß. Am Donnerstag gedachten Hunderte Menschen am Odeonsplatz der Opfer des Terrors.

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich Deutsche und Franzosen in diesem Jahr aus traurigem Anlass auf dem Münchner Odeonsplatz versammeln. Im Januar gedachten die Menschen hier der Opfer der islamistischen Terroranschläge auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ sowie einen jüdischen Laden in Paris. Am Donnerstag kamen über 600 Menschen vor die blau-weiß-rot angestrahlte Feldherrnhalle, um die 129 Toten der Terrorschläge des IS vom Wochenende zu betrauern und Frankreich ihrer Verbundenheit zu versichern.

„Wir sind geschockt, unsere Freiheit und Werte sind infrage gestellt worden, aber wir lassen uns nicht terrorisieren“, rief Frankreichs Generalkonsul in München, Jean-Claude Brunet, ins Publikum. Die gemeinsamen Werte, Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit sowie Einigkeit, Recht und Freiheit machten Deutsche und Franzosen sowie Europa stärker als jeder Terror.

Eingeladen hatten zu der Veranstaltung neben dem Generalkonsulat auch deutsch-französische Vereine. Auch Bayerns Europaministerin Beate Merk (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) sowie Vertreter der Rathausfraktionen von SPD, Grünen und der Linken nahmen an der Kundgebung teil. Merk übermittelte den Franzosen das Mitgefühl der Staatsregierung und erinnerte daran, dass die Opfer der Angriffe nichts anderes getan hätten, als Spaß zu haben. Sie seien einfach „zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen“. Einig war sie sich mit den anderen Rednern in der Botschaft, sich „nicht von Fanatikern unsere Lebensart vorschreiben zu lassen“.

Josef Schmid erinnerte daran, dass auf diesem Platz Frankreichs Präsident Charles de Gaulle 1962 vor über hunderttausend Zuhörern München, Bayern und die deutsch-französische Freundschaft hochleben ließ. Heute leben und arbeiten circa zehntausend Franzosen im Großraum München. Der Bürgermeister würdigte auch die Stellungnahme des Münchner Forums Islam gegen den Missbrauch ihrer Religion durch die IS-Terroristen: Das Verdikt „Ihr seid niemals Muslime“ seien die richtigen Worte gegen das Verbrechen gewesen, so Schmid.

Nach einer Schweigeminute endete die Kundgebung an diesem Novemberabend im Herzen der bayerischen Hauptstadt mit dem Absingen der Marseillaise durch die Redner und das Publikum. Es klang nach Trotz und Entschlossenheit, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Alexander Weber

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