Polizeikontrolle eskaliert: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Beamten

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Glückliche ­Familie: Katja und Marc ­Morgenstern mit Tochter ­Lina und Baby Tessa.

Es kam anders als gedacht

Tessa warf den Turbo an: Geburt im Bett von Mama und Papa

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München - Tessa Morgenstern sollte eigentlich erst im neuen Jahr zur Welt kommen. Aber die Kleine warf den Turbo an - und kam im Ehebett zur Welt.

Tessa hat noch nicht viel gesehen im Leben, ihr blieben die schlimmen Schlagzeilen erspart, die traurigen Fotos, die das Katastrophen-Jahr 2016 wie am Fließband lieferte. Tessa Morgenstern ist erst am Donnerstag auf die Welt gekommen. Dabei hätten ihre Eltern Katja (32) und Marc (36) gar nicht mehr damit gerechnet, die Ärzte hatten gesagt: „Tessa kommt im neuen Jahr.“ Aber alles anders, Tessa kam nicht im Krankenhaus auf die Welt, sondern im elterlichen Ehebett. Ihre Geburtshelfer: sechs Sanitäter und der Papa, der durch die offene Schlafzimmertür lauschte.

Am Freitagmittag, 17 Stunden nach der Geburt, sitzt die kleine Familie glücklich und ein wenig groggy auf Katjas Krankenbett. Katja hält die schlafende Tessa auf dem Arm, 3120 Gramm und 52 Zentimeter pures Glück. Papa Marc lächelt zufrieden, die kleine Lina (5), Tessas Schwester, streichtelt über Tessas Kopf und sagt: „Der kleine Siebenschläfer schläft schon wieder.“ Und Tessa hat allen Grund dazu – eine Geburt allein ist anstrengend genug, eine Hausgeburt noch ein bisserl mehr.

Notarzt bringt Tessa im Schlafzimmer zur Welt

Das Protokoll der Geburt: Der angepeilte Geburtstermin ist ursprünglich der 27. Dezember, aber da rührt sich noch nix in Katjas Bauch. Am Abend des 28. lässt sich Katja beim Arzt untersuchen, weil sie leichte Wehen verspürt. Sie geht wieder nach Hause. Am nächsten Morgen in der Klinik, CTG, Ultraschall, alles in Ordnung. Katja fährt wieder heim – die Geburt wird erst fürs nächste Jahr erwartet. Dann, gegen 18 Uhr, Marc holt gerade Hamburger als Nervennahrung, setzen bei Katja die Presswehen ein. Sie schreibt ihrer Schwester eine Nachricht: „Kannst du bitte kommen!?“

Die Schwester alarmiert Marc, der ruft den Notarzt. Fünf Minuten später versammeln sich alle ums Bett. „Ich ging aus dem Zimmer“, sagt Marc, „die Frau vom Rettungsdienst und die Kollegen hatten kaum Platz.“ Durch die offene Schlafzimmertür erlebt er die Geburt. Hinschauen kann er nicht. 15 Minuten später ist Tessa da. „Als ich ihren ersten Schrei hörte, stellten sich alle Härchen auf“, sagt Marc. Der Papa durchtrennt die Nabelschnur, Tessa und Katja kommen ins Krankenhaus.

Warum Tessa unbedingt 2016 auf die Welt kommen wollte? Wahrscheinlich schien es ihr die richtige Zeit. Zumindest für ihre Familie ist 2016 doch noch ein schönes Jahr geworden.

tos

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