Video der „Chorprobe“ und Ticker zum Nachlesen

2.500 stemmen sich in München gegen 200 Pegida-Anhänger - mit kleinen Zwischenfällen

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  • Armin T. Linder
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  • Matthias Bieber
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„Die Ärzte kommen!“ lautete das Motto des Protests gegen den Pegida-Aufmarsch am Samstag. Hier können Sie den Ticker der Demonstrationen nachlesen.

  • Eine Pegida-Demo marschierte am Samstagnachmittag durch die Münchner Innenstadt. 
  • Am Max-Josephs-Platz wurde dagegen angesungen: Unter dem Motto „Die Ärzte kommen“ standen verschiedene Songs auf der Liste einer „öffentlichen Chorprobe“. Neben OB Dieter Reiter nahmen zahlreiche Promis teil.
  • So mancher hoffte, dass die Band „Die Ärzte“ auch kommt. Vergeblich.


Die Zusammenfassung des Samstags

Nach einem Aufruf des rechtsgerichteten Dresdner Pegida-Bündnisses zu einer Kundgebung in München sind am Samstag 200 Menschen auf dem Marienplatz erschienen - umringt wurden sie dabei laut Polizei von rund 2.500 Gegendemonstranten. Bis zu 500 Polizisten waren am Ort, um die beiden Gruppen auseinanderzuhalten. Es habe mehrere verbale Auseinandersetzungen gegeben sowie Versuche, die Pegida-Demonstration zu stören, sagte ein Polizeisprecher.

Von dem Platz vor dem Münchner Rathaus marschierten die Pegida-Teilnehmer durch die Altstadt. Auch ihr Wortführer Lutz Bachmann nahm teil.

Zuvor hatte es am Nachmittag bereits zwei Kundgebungen gegen die Pegida-Demo gegeben. Auf dem Max-Joseph-Platz, rund 500 Meter von Marienplatz entfernt, waren laut Polizei rund 2000 Menschen zusammengekommen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte die als öffentliche „Chorprobe“ betitelte Kundgebung eröffnet und gesagt: „Wir werden uns unsere Stadt nicht von den Rechten kaputt machen lassen. Und heute singen wir dagegen.“

Mit der Unterstützung von rund 35 Chören sangen die Teilnehmer unter anderem das Partisanenlied „Bella Ciao“, „Schrei nach Liebe“ von der Band Die Ärzte sowie „Imagine“ von John Lennon.

Auf dem Gärtnerplatz hatten sich zeitgleich zur Pegida-Demo laut Polizei bis zu 400 Gegendemonstranten versammelt. Ihr Protest blieb friedlich.

Die Bilanz der Polizei im Wortlaut

Am 17.03.2018 fanden verschiedene größere demonstrative Versammlungen in der Münchner Innenstadt statt. 

Gegen 13.30 Uhr begann am Max-Joseph-Platz eine stationäre Versammlung von „Bellevue di Monaco“, an der ca. 2.000 Personen teilnahmen und die nach einem störungsfreien Verlauf gegen 14.25 Uhr beendet wurde. 

Gegen 14.45 Uhr startete am Gärtnerplatz eine Versammlung mit ca. 400 Teilnehmern, die sich inhaltlich gegen Pegida richtete. Die Teilnehmer zogen dabei über die Fraunhofer- und Frauenstraße zum Isartorplatz, wo die Versammlung um 16.35 Uhr beendet wurde. 

Um 15.05 Uhr startete am Marienplatz die Versammlung des Pegida-Fördervereins aus Dresden, bei der in der Spitze bis zu 200 Teilnehmer anwesend waren. Gegen diese Versammlung protestierten am selben Ort ca. 2.500 Personen. Um 16.05. Uhr zogen die Pegida Demonstranten über den Thomas-Wimmer- Ring und die Maximilianstraße zum Marienplatz, wo sie um 16.55 Uhr wieder ankamen. Die Pegida Versammlung wurde dort um 17.55 Uhr beendet. 

Am Rand stehende Angehörige, der mit etwa 200 Personen vertretenden autonomen Szene, versuchten mehrfach auf den abgesperrten Zugweg zu gelangen und den Demonstrationszug zu stören. Dies konnte von den Einsatzkräften verhindert werden. Meist wurden die störenden Personen zurück geschoben und am Vordringen gehindert. Vereinzelt mussten im Bereich Maximilian- /Dienerstraße Schlagstock und Pfefferspray gegen diese Personen eingesetzt werden. 

Diese Randerscheinungen beeinflussten aber nicht die polizeiliche Einschätzung, dass die Versammlungen friedlich sowie konfliktfrei blieben und sich in einem grundgesetzkonformen Rahmen bewegten.

Es kam zu zehn(1) Anzeigen, hauptsächlich wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen Beleidigungen und Körperverletzungen. 

Für die Betreuung der Versammlungen waren 500 Polizeibeamte eingesetzt.

(1) Stand Erstellungszeitpunkt 19.00 Uhr

Der Ticker zum Nachlesen

18.10 Uhr: Das Ganze löst sich jetzt langsam auf.

17.58 Uhr: Die vorläufige Bilanz der Polizei: Bei der stationären Pegida-Versammlung am Marienplatz waren es 120, beim Pegida-Spaziergang 200. Am Max-Joseph-Platz waren es 2.000 Gegendemonstranten, am Marienplatz dann 2.500, der Zugweg ist nicht erfasst, weil es so dynamisch war. Von der autonomen Szene waren etwa 200 dabei. Laut Sprecher Marcus da Gloria Martins haben diese teils versucht, durchzubrechen und wurden von der Polizei mit Pfefferspray und Schlagstöcken zurückgedrängt. Unterm Strich also nur kleinere Zwischenfälle. „München hat wieder mal gezeigt, dass es friedlich demonstrieren kann“, so Polizeisprecher Martins. Die meisten der Pegida-Anhänger kamen übrigens aus München und Bayern, weit angereist sind die wenigsten. Zunächst hatte man angenommen, Bachmann könnte viele aus Dresden mitbringen.

17.27 Uhr: Lutz Bachmann ist übrigens nicht auf der Bühne. Er sagt, er sei ein Mann des Volkes.

17.20 Uhr: Gleich will die Polizei Bilanz ziehen.

17.18 Uhr: Lutz Bachmann ist übrigens doch noch gekommen. Er hat gewartet bis zur Schlusskundgebung.

16.37 Uhr: An der Maximilianstraße werden die Gegendemonstranten zurückgedrängt.

16.36 Uhr: Die Maximilianstraße ist komplett gesperrt.

16.32 Uhr: Polizisten überwachen die Demonstration und die Gegendemonstration.

16.22 Uhr: Der Marsch ist jetzt am Isartor. Die Straße ist mit Gittern abgesperrt. Demonstranten beziehen lautstark brüllend Position gegen die Pegida-Anhänger.

16.05 Uhr: Unter Buhrufen geht es los. Lutz Bachmann ist übrigens bisher nicht aufgetaucht. Siegfried Däbritz ist aber da.

16.01 Uhr: Ein Zwischenfall: Ein Pegida-Gegner hat offenbar das Schild eines Pegida-Anhängers zerlegt.

16.00 Uhr: Rund 500 Polizisten sind im Einsatz. Nicht, weil sie unbedingt mit Stress rechnen, sondern weil sie den Marienplatz für die Schlusskundgebung frei halten müssen.

15.59 Uhr: Zu Beginn schätzte die Polizei etwa 70 Pegida-Demonstranten, inzwischen geht sie laut Sprecher Marcus da Gloria Martins von 120 aus. Rund 2.500 Gegendemonstranten stemmen sich dagegen. Seit einer Stunde hagelt es Buhrufe und „Nazis raus“-Schreie.

15.44 Uhr: In der Fotostrecke unten finden Sie nun auch Bilder der Pegida-Demonstration auf dem Marienplatz.

15.19 Uhr: Auch der Marienplatz ist nun gut gefüllt mit der Pegida-Demo. Mit „München ist bunt“-Plakaten und Pfiffen empfingen Pegida-Gegner die Demonstranten.

15.02 Uhr: Klare Worte.

14.56 Uhr:

Eine Zusammenfassung: Rund 35 Chöre und hunderte Menschen haben am Samstag mitten in München ihre Stimme gegen Pegida erhoben. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) eröffnete die als Chorprobe betitelte Kundgebung und sagte:. „Wir werden uns unsere Stadt nicht von den Rechten kaputt machen lassen. Und heute singen wir dagegen.“ Der Protest richtete sich gegen eine Kundgebung von Pegida aus Dresden, zu der eineinhalb Stunden später (15.00 Uhr) auch deren Chef Lutz Bachmann erwartet wurde.

Rund 600 Menschen waren laut Polizei dem Aufruf des Kulturzentrums Bellevue di Monaco zur öffentlichen Chorprobe gefolgt. Am Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper sangen die Teilnehmer der Kundgebung unter anderem das Partisanenlied „Bella Ciao“ und „Schrei nach Liebe“ von der Band Die Ärzte.

14.24 Uhr: Die Hoffnung, dass die Band „Die Ärzte“ kommt, blieb offenbar unerfüllt. Dafür wurde nicht nur deren Song „Schrei nach Liebe“ aus hunderten Kehlen zum Besten gegeben. Ein Video sehen Sie oben.

Protest gegen Rechts und Pegida-Demo in München: Die Bilder

14.18 Uhr: Etwa 600 Menschen sind gekommen, um gegen Pegida anzusingen.

14.09 Uhr: Nachher folgt noch ein weiteres Video.

13.52 Uhr: Vom Wetter ließen sich offenbar nur wenige abschrecken.

13.50 Uhr: Eben war „Schrei nach Liebe“ von „Die Ärzte“ an der Reihe, geschmettert von Hunderten im Chor. Von der echten Band „Die Ärzte“ aber bisher niemand in Sicht. Wer gehofft hatte, dass die heute auftreten, wurde zumindest bisher enttäuscht. Oder kommen sie nachher noch?

13.44 Uhr: Hier ein erstes Video (Aufnahme: Astrid Schmidhuber).

13.20 Uhr: Ab 13.30 Uhr eröffnet Dieter Reiter die Anti-Pegida-Veranstaltung, danach wird gesungen. Und zwar folgende Songs: Bella Ciao, Imagine (Lennon), Schrei nach Liebe (die Ärzte), Gefangenenchor aus Nabucco (Verdi), We are the world (Jackson) und die Ode an die Freude (Beethoven).

13.09 Uhr: Kommen die echten Ärzte (also die Band aus Berlin) und geben ein Überraschungskonzert? Dafür spricht: Der Schriftzug auf dem Plakat erinnert an den der Band. „Schrei nach Liebe“ steht auf der Liste der Lieder, die gesungen werden. Die Toten Hosen gaben auch schon mal ein Überraschungskonzert gegen Pegida in Dresden

Bela B. (l.) und Farin Urlaub von „Die Ärzte“.

„Von der Band Die Ärzte kommt aber niemand, oder?“, fragt beispielsweise ein Facebook-User. „Das wär‘s gewesen“, antwortet eine. „Dachte zuerst!!!! freu... ohhhhhhh“ eine andere. Und ein anderer schrieb direkt in die Chronik der Band:

Es ist wohl nicht wahrscheinlich, dass Die Ärzte gleich überraschend auf dem Max-Joseph-Platz auftauchen. Aber auch nicht völlig unmöglich. Manche Fans bei Facebook hoffen jedenfalls.

Das Plakat der Veranstaltung.

11.00 Uhr: Mehr als 30 Chöre wollen heute (13.30 Uhr) in München ihre Stimmen gegen Pegida erheben. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) soll die groß angelegte Chorprobe auf dem Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper eröffnen, wie die Initiatoren des Kulturzentrums Bellevue di Monaco am Freitag mitteilten. Der Protest richtet sich gegen die Kundgebung und Demonstration von Pegida Dresden in München, zu denen am Samstagnachmittag auch Lutz Bachmann erwartet wird. Anstimmen möchten die Sänger unter anderem das Partisanenlied „Bella Ciao“, „Imagine“ von John Lennon sowie Beethovens „Ode an die Freude“.

Vorbericht: Protest gegen Pegida: Das sagen die Münchner Politiker, Kabarettisten und Musiker dazu

München - Für die Polizei wird der Samstagnachmittag „eine Herausforderung“, wie Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins sagte. 300 bis 400 Beamte werden im Einsatz sein. An der Pegida-Demo mit etwa 200 angemeldeten Teilnehmern wird Lutz Bachmann aus Dresden teilnehmen. 

Münchens OB Dieter Reiter zusammen mit CSU-Chef Horst Seehofer. 

Die Gruppe um Bachmann, der als Initiator der fremden- und islamfeindlichen Organisation Pegida gilt, und Michael Stürzenberger soll auf dem Marsch durch die Innenstadt an zwei Gegendemonstrationen vorbeigeschleust werden – am Isartor und am Max-Joseph-Platz. Dort wird ab 13.30 Uhr das Aktionsbündnis Bellevue di Monaco um Organisator Till Hofmann dagegen ansingen. 500 Teilnehmer sind angemeldet, mehr als 870 haben auf Facebook zugesagt. Auch viel Prominenz wird darunter sein. Das Protestbündnis „Nopegida“ trifft sich um 14.30 Uhr auf dem Gärtnerplatz und zieht zum Isartor. Pegida hat seine Auftakt- und Schlusskundgebung um 15 und um 17.30 Uhr auf dem Marienplatz angemeldet.

Claus von Wagner (40), Kabarettist:

„Ich bin dabei, weil man Menschen wie Herrn Bachmann und seine Spießgesellen immer wieder mit ihren Grenzen konfrontieren muss. Eine Art Konfrontations-Therapie. Die gilt übrigens als sehr effektive Form für die Behandlung von unangemessenen Ängsten.“

Till Hofmann (47), Bellevue die Monaco:

„Pegida rückt wieder mit ihrer Hardcore-Abteilung an, und wir werden wieder reagieren. Bellevue di Monaco steht hinter der Aktion „Die Ärzte kommen!“ – in Arztkitteln stecken Chöre und Prominente, die Lieder gegen rechts singen.“

Josef E. Köpplinger (53), Intendant: 

„Das Gärtnerplatztheater vereint unter dem Aspekt von Freiheit, Toleranz und Selbstverständlichkeit der Künste alles, was das musikalische Genre aufbieten kann. In diesem Sinn stehen wir auch für ein tolerantes und offenes München.“

Martin Kuksej (56), Intendant: 

„Je breiter die Front gegen diesen Scheiß, desto besser. Als Intendant des Residenztheaters fühle ich mich als Bürger und öffentliche Person verpflichtet, Haltung zu zeigen. Ich weiß, dass das ganze Bayerische Staatsschauspiel hinter dieser Haltung steht.“

München verdankt seine Lebensqualität, Attraktivität und Stärke ganz entscheidend der Vielfalt der hier lebenden Menschen. Deshalb finde ich es gut, wenn wir wie am Samstag als Bürger zusammenstehen und dafür ein deutliches Zeichen setzen.

Dieter Reiter (59, SPD), Oberbürgermeister:

„München verdankt seine Lebensqualität, Attraktivität und Stärke ganz entscheidend der Vielfalt der hier lebenden Menschen. Deshalb finde ich es gut, wenn wir wie am Samstag als Bürger zusammenstehen und dafür ein deutliches Zeichen setzen.“

Christine Strobl (57, SPD), Bürgermeisterin: 

Ich werde zwar nicht im weißen Kittel kommen, aber nehme an der Demo teil. Ich möchte zeigen, dass solche Meinungen in München keinen Platz haben und eine große Zahl der Münchner eine andere Auffassung haben als Pegida.

Frank-Markus Barwasser (58) alias Erwin Pelzig, Kabarettist: 

„Ich unterstützt das, weil München endlich mal wieder leuchten soll. In diesem Fall: den Armleuchtern heimleuchten.“

Nico Semsrott (32), Slam-Poet:

„1) Vielleicht muss man auch ein bisschen Mitgefühl für Pegida haben. Für viele Menschen ist es eine tolle kognitive Leistung zu wissen, in welches Land sie zufällig geboren wurden. 2) Rassistische Logik geht so: Wer ist Schuld daran, dass es uns nicht gut geht? Hmm… Vermutlich die, die gerade erst kommen.“

Michael Mittermeier (51), Comedian

Friedrich Ani (59), Schriftsteller-Star: 

„Das ist sehr witzig und auch wichtig, denn mit Humor und Ironie schafft meine eine gewisse Distanz zu der mentalen Feuersbrunst, die bei diesem Thema teilweise herrscht“, sagt uns der Krimi-Spezialist.

Stephan Zinner (43), Schauspieler, Kabarettist und Musiker: 

„Wenn man sich nicht gegen Pegida wehrt, gegen wen dann? Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen mitmachen und zeigen, dass München bunt ist.“

Michael Mittermeier (51), Comedian: 

„Ich möchte gerne helfen. Bei einer Ausländer-­Allergie fragt man am besten seinen Arzt oder Komiker. Menschsein gibt’s übrigens rezeptfrei.“

Josef Schmid (48, CSU), Bürgermeister

Hannes Ringlstetter (47), Kabarettist, Musiker und Moderator: 

„Ich mache mit, weil das Motto super ist. Meine Rede! Fürchtet Euch nicht! Liebe!“

Peter Brugger (45, M.), Sänger und Gitarrist der Sportfreunde Stiller: 

„Mir gefällt das Bild, wenn München als großer Chor gemeinsam gegen den Versuch singt, die offene Gesellschaft durch Neonationalismus zu spalten.“ 

Rüdiger Linhof (45.), singt, spielt Bass und Keyboard bei den Sportfreunde Stiller:

 „Ich bin nicht wegen der öden Pegida dabei. Sondern um mit der politischen Notaufnahme Münchens gemeinsam für etwas zu demonstrieren: eine Gesellschaft voller Mut und Ideen! Nur so können Probleme erfolgreich angegangen werden, nicht mit dem Gejammer der Diktatorenfreunde von Pegida.“

Max Uthoff (50), Kabarettist:

„Wir Ärzte müssen helfen. All denen, die leiden und auch denen, die sich ihre Leiden nur einbilden. Vor allem denen, die ihre Fäuste ballen, weil sie glauben, ihre Heimat zu verlieren, statt denen die Hand zu reichen, die wirklich ihre Heimat verloren haben. Ich helfe gerne, darauf habe ich schließlich den hippokratischen Meineid geschworen.“

Josef Schmid (48, CSU), Bürgermeister:

 „Braune Rattenfänger haben in unserer Stadt und in unserem Land keinen Platz“, sagt er unserer Zeitung. „Deswegen unterstütze ich die Aktion aus der Mitte der Münchner Stadtgesellschaft.“

weg/mb/ska

Rubriklistenbild: © Judith Kohnle

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