Tödliche Explosion: Polizei sucht nach Unglücksursache

Piding - Nach der tödlichen Explosion an einer stillgelegten Autobahntankstelle im Berchtesgadener Land suchen Polizei und Gutachter weiter nach der Ursuche des Unglücks.

"Es ist noch alles offen", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Bei der Explosion in Piding war am Dienstag ein Bauarbeiter 70 Meter weit durch die Luft auf die Fahrbahn der Autobahn A 8 (München-Salzburg) geschleudert worden.

Nach bisherigen Ermittlungen sei es in dem Moment zu einer Verpuffung gekommen, als der Bauarbeiter den Deckel eines Dieseltanks anhob, sagte der Sprecher. Wie es dazu kommen konnte, sei aber unklar. Denkbar seien ein technischer Mangel, ein Materialfehler oder ein Fehler des Arbeiters. "Es kann aber auch nur ein dummer Zufall gewesen sein", sagte der Polizeisprecher.

Die Tankstelle Piding-Nord war nach dem Neubau der Rastanlage Hochfelln-Nord an der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung München abgetragen worden. Die Abbrucharbeiten der Gebäude waren im vergangenen Dezember abgeschlossen worden. Am Dienstag sollten die leeren Erdtanks gereinigt werden. Damit war eine Münchner Firma beauftragt, die an dem Unglückstag fünf Beschäftigte zu der Baustelle geschickt hatte. Die vier Kollegen des Getöteten blieben unverletzt.

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