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Tödlicher Streit in Asylbewerberheim in Ramersdorf

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München - Am Dienstag ist ein Streit zwischen zwei tunesischen Aslybewerbern eskaliert. Die zunächst verbale Auseinandersetzung gipfelte darin, dass der 41-jährige Tunesier seinem Kontrahenten mit einem großen Küchenmesser mehrfach ins Herz stach.

In den vergangenen Monaten war es zwischen den beiden Tunesiern immer wieder zu Auseinandersetzungen aus im Grunde nichtigen Anlässen gekommen. Sie bewohnen ein Asylbewerberheim im Münchner Osten und waren zeitweilig sogar in einem Zimmer untergebracht. Bereits im Juni dieses Jahres war der ältere der beiden Tunesier mit einem Messer auf den 39-Jährigen losgegangen und hatte gedroht, ihn zu töten. Aus welchem Grund der Streit diesmal eskalierte ist bislang unbekannt.

Andere Heimbewohner bedrängten den 41-jährigen Tunesier dazu, das Messer wegzulegen und konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Beamten konnten den Messerstecher noch am Tatort festnehmen. Er leistete keinerlei Widerstand. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob gegen den 41-jährigen Arbeiter Haftbefehl erlassen wird.

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