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Verhalf zahlreichen Künstlern zum Durchbruch: Achim Bergmann veränderte mit seinem Label die Münchner Musikszene.

Er supportete LaBrassBanda und Co.

„Tut von Herzen weh“: Trauer um Trikont-Gründer Bergmann

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Achim Bergmann ist tot. Der Gründer des Giesinger Independent-Labels Trikont starb im Alter von 74 Jahren. Die Trauer ist besonders in der Musikwelt groß.

München - Keiner hat mehr für die bayerische Volksmusik gemacht als Achim Bergmann, der Gründer des legendären Trikont-Labels. Oder, wie Stefan Dettl es formuliert: „Er hat Bayern nicht nur von seiner lustigen Seite gezeigt, sondern auch von seiner ernsthaften. Er hat Bayern Tiefe gegeben.“ Dettl, Frontmann von LaBrassBanda, verdankt dem Mann unendlich viel. „Er genießt höchste Wertschätzung. Er ist der Beste“, sagt der Trompeter und Sänger. Am 1. März ist Achim Bergmann im Alter von 74 Jahren gestorben.

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Vor 51 Jahren gründete Bergmann zusammen mit seiner Lebensgefährtin Eva Mair-Holmes Trikont. Erst ein reiner Buchverlag, in den 70ern wurde zusätzlich Musik aufgenommen - und hier verhalf das kleine, feine Label etlichen Künstlern zu ihrem Durchbruch. Von den Bandas über Hans Söllner oder Willy Michl bis zu Ringsgwandl oder Hank Williams. Ein Independent-Label an der Tegernseer Landstraße in Giesing, das buchstäblich keine Grenzen kannte und kennt - und zu den ältesten der Welt zählt.

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„Mir tut die Nachricht von Herzen weh“, trauert Stefan Dettl. Und mit ihm alle, die Musik zu schätzen wissen, die sich jenseits des Millionengeschmacks bewegt. „Achim und Eva haben die bayerische Musikkultur nachhaltig geprägt.“ Und so ist „Volksmusik“ nach Jahrzehnten des Tümelns längst ein Begriff für frische, junge, handgemachte Musik voller Leidenschaft. Zu verdanken ist das maßgeblich Achim Bergmann. Der Mann aus dem Sauerland, der für Bayerns Kultur so wichtig war.

m.b.

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