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Trixi-Spiegel für mehr Radl-Sicherheit

Reaktionen auf Bericht 

Trixi-Spiegel-Offensive der Stadt: Politiker sind froh über Vorstoß

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Dass Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD) bis zu 8000 Trixi-Spiegel in der Stadt installieren will, stößt bei den Politikern im Rathaus auf breite Zustimmung. 

Grünen-Chef Florian Roth sagte auf Anfrage: „Wir begrüßen alles, was dem Ziel dient, dass niemand mehr im Straßenverkehr stirbt oder schwer verletzt wird. Noch wirksamer könnte ein Durchfahrverbot für Lastwagen ohne Abbiege-Assistent sein, was die GroKo in Berlin aber weiterhin blockiert.“

EU-weit sollen Abbiege-Assistenten derweil ab 2022 verpflichtend eingeführt werden. CSU-Bürgermeister Manuel Pretzl sagte am Freitag: „Trixi-Spiegel retten Leben. Jede brenzlige Situation an einer Kreuzung ist eine zu viel. Gut, dass wir die Spiegel jetzt in der ganzen Stadt bekommen.“

Wie berichtet, sollen 1100 relevante Kreuzungen ausgestattet werden, das sind fast alle in der Stadt. KVR-Chef Böhle sagte, die Spiegel hätten ihre Berechtigung überall dort, wo Ampeln sind, Rechtsabbieger, Fahrräder und Fußgänger unterwegs sind. Bevor die bis zu 8000 Spiegel installiert werden, will Böhle die Testphase der ersten 100 Spiegel abwarten, die die Stadt vor zwei Wochen aufgestellt hat. „Wir werden beobachten, ob es beispielsweise eine Blendwirkung gibt oder ob die Spiegel beschlagen. Entscheidend ist aber am Ende, dass sie einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.“

FDP und Bayernpartei freuen sich ebenfalls über den Vorstoß der Verwaltung, eine Zustimmung am Dienstag im Ausschuss gilt daher als wahrscheinlich. Bayernpartei-Chef Johann Altmann kritisiert jedoch, dass die Spiegel erst jetzt installiert werden sollen. „Wir fordern das schon seit Jahren“, sagte Altmann. „Es wurde immer wieder abgelehnt. Natürlich freue ich mich, wenn die Trixi-Spiegel jetzt kommen. Aber es ist schon fraglich, dass es bei den einen abgelehnt wird, bei den anderen nicht.“

Wie berichtet, hatte die SPD am Donnerstag 1000 weitere Trixi-Spiegel gefordert, die Verwaltung will die Zahl eigeninitiativ erhöhen. FDP-Chef Michael Mattar: „Wir haben die Spiegel auch schon gefordert. Wir unterstützen das nachdrücklich. Aber auch den ein oder anderen Umbau von gefährlichen Kreuzungen halten wir für nötig.“ 

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