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Diese "Miet-Map" veröffentlichte Immobilienscout24.de.

Nächster Halt: Noch teurer

Diese U-Bahn-Karte zeigt Mietpreise für München

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München - Zug um Zug wird's teurer: Dieses Immobilienportal zeigt, wie viel Geld pro Monat an welchem Halt in München fällig wird.

Wenige Fragen werden in München so heiß diskutiert wie die, was fürs Wohnen in der Stadt monatlich bezahlt werden muss. Schon länger geben deshalb Mietspiegel und Mietpreisbarometer der Stadt Auskunft über das Mietniveau an der Isar. Wo das Dach über dem Kopf wie viel kostet, listet jetzt eine Karte des Internet-Portals Immobilienscout24 auf. Anhand des MVV-Netzplans verdeutlicht die Übersicht, wie viel Kaltmiete an den einzelnen Stationen durchschnittlich für eine 30 Jahre alte Zwei-Zimmer-Wohnung von 70 Quadratmetern fällig wird. Die Daten dazu kommen aus den Annoncen des Immobilienportals. 

„Eine gute Idee“, findet Anja Franz vom Mieterverein München die Karte. „Allerdings muss man bedenken, dass es hier nur um Neuvermietungen geht.“ Repräsentativ ist die Karte also nicht, „aber trotzdem hilfreich für Wohnungssuchende, die sich in München nicht gut auskennen“, glaubt Franz. Der Mietfahrplan spiegelt – wenig überraschend – eine Erfahrung wider, die schon viele Wohnungssuchende in München gemacht haben: Je näher am Zentrum, desto teurer die Wohnung. Die höchsten Mieten veranschlagt der Fahrplan für die Gegend rund um den Marienplatz mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 1339 Euro. Ähnlich teuer sind die gemieteten vier Wände mit 1307 Euro im Lehel. 

Billiger wird es dagegen im Umland. Lediglich 516 Euro zahlen Mieter für ihre zwei Zimmer in Altomünster und Kleinberghofen am Ende der S2. Auch an der Endstation der S4 lässt sich Geld sparen: 548 Euro beträgt die durchschnittliche Miete in Geltendorf. 

Auch der MVV selbst befasst sich schon länger mit diesem Thema und hat dazu einen Wohn-und Mobilitätskostenrechner auf den Weg gebracht. Unter nawo.mvv-muenchen.de sollen Münchner bald nicht nur nachvollziehen können, mit wie viel Miete in welcher Straße zu rechnen ist, sondern auch berechnen können, wie teuer der Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz wird.

Hier geht's zur Immobillien-U-Bahn-Karte.

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