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Im Biergarten ist Rauchen erlaubt: In einer Umfrage sprachen sich nun 68 Prozent gegen ein Verbot aus.

Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur

Umfrage zu Rauchverbot in Biergärten - überraschendes Ergebnis

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München - Die Biergarten-Saison steht vor der Tür: Zu diesem Anlass hat der Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur Menschen zum Thema Rauchverbot abstimmen lassen - mit klarem Ergebnis.

„Umfrage: Rauchverbot in Biergärten wird von der Mehrheit der Bürger in Bayern abgelehnt“: So betitelt der Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) eine Pressemitteilung von diesem Donnerstag. Exakt 1016 erwachsene Menschen aus Bayern hatten an der repräsentativen Meinungsumfrage teilgenommen, mit der der Verein das Meinungsforschungsinstitut YouGov beauftragt hatte.

Danach lehnen 68 Prozent der Befragten das Rauchverbot in Biergärten ab. Zur Klarstellung: In bayerischen Gaststätten sind Zigaretten verboten. In Biergärten darf hingegen geraucht werden, allerdings gab es bereits mehrere Verbotsdebatten. 

Für den VEBWK ist das Ergebnis der eigenen Umfrage die klare Bestätigung, das Gesetz zum Verbot in Wirtshäusern generell zu hinterfragen. „Im siebten Jahr nach dem Volksentscheid in Bayern wäre eine Überprüfung des Gesetzes nicht ungewöhnlich und auch politisch vertretbar“, schreibt der Verein, der sich schon häufig öffentlichkeitswirksam gegen das Rauchverbot stark machte.

Verein machte sich oft gegen das Rauchverbot stark 

Nach dem erfolgreichen Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ und dem folgenden Volksentscheid gründete der VEBWK 2010 das Aktionsbündnis „Bayern sagt nein!“ 

Die aktuelle Umfrage beschäftigt sich laut Pressesprecher Bodo Meinsen mit neun Themenkomplexen zum Rauchen allgemein. „Es geht dabei nicht darum, das Stimmungsbild zu entwerfen: Wir wollen alle wieder rauchen“, sagt er auf Nachfrage unserer Online-Redaktion. 

Das eindeutige Ergebnis hat er vorab vermeldet. Die anderen Themen der Umfrage - wie beispielsweise das Einstiegsalter - analysiere man nun im Detail.

gma  

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