Exklusiv

Umfrage-Hammer zur OB-Wahl in München: Aktuell gibt es einen klaren Favoriten

  • Sascha Karowski
    vonSascha Karowski
    schließen
  • Klaus Vick
    Klaus Vick
    schließen

Welcher Oberbürgermeister-Kandidat hat in München die besten Chancen bei der bevorstehenden Kommunalwahl? Unsere exklusive Umfrage zeigt: Es gibt einen Favoriten.

  • Am 15. März 2020 wird in München der neue Oberbürgermeister gewählt.
  • Drei aussichtsreiche Kandidaten von SPD, CSU und Grüne treten an.
  • Eine exklusive Umfrage unserer Zeitung zeigt, dass Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) bei einer großen Bevölkerungruppe besonders gute Chancen hat. 
  • Noch unentschlossen? Wir holen für Sie Amtsinhaber Reiter sowie seine Herausforderinnen von Grünen und CSU auf eine Bühne - im Live-Stream am Donnerstagabend (5. März).
  • Dieter Reiter (SPD) geht als klarer Favorit ins Rennen bei der OB-Wahl. Dies ist das Ergebnis der aktuellen INSA-Umfrage im Auftrag von tz, Münchner Merkur und 95.5 Charivari.

    Umfrage-Hammer für OB-Wahl in München: Reiter klar vorne

    Demnach würden sich am 15. März 49 Prozent der Münchner für Reiter (61) entscheiden – vor allem bei älteren Münchnern punktet der Amtsinhaber. Grünen-Kandidatin Katrin Habenschaden (42) liegt bei 17 Prozent, Kristina Frank (38) von der CSU bei 16.

    Exklusive Umfrage zur OB-Wahl in München: Reiter liegt klar vorne.

    Die Befragung wurde von INSA zwischen 19. und 25. Februar durchgeführt. 1009 Personen nahmen daran teil. Dass es überhaupt zu einer Stichwahl kommt, ist nach den neuen Zahlen von INSA nicht sicher. Reiter liegt aktuell nur knapp unter den 50,1 Prozent, die für einen Sieg im ersten Wahlgang mindestens notwendig sind. 

    Für den Fall einer Stichwahl ist angesichts des knappen Vorsprungs von Habenschaden noch unklar, wer diese erreichen könnte. Außer Reiter, Habenschaden und Frank treten elf weitere OB-Kandidaten an. Diese spielen INSA zufolge aber keine Rolle. Alle restlichen Bewerber landen unter fünf Prozent. Insgesamt entfallen auf die elf Kandidaten 18 Prozent der Stimmen, womit jeder im Durchschnitt auf 1,6 Prozent käme.

    Reiter kann über alle Parteigrenzen hinweg punkten, nicht nur bei seiner Stammwählerschaft der SPD, die zu 96 Prozent für ihn votieren würde. Auch 40 Prozent der Grünen- und 34 Prozent der CSU-Wähler würden sich für ihn entscheiden. 

    Übrigens: Alle aktuellen Entwicklungen zur Kommunalwahl in Bayern lesen Sie auch in unserem News-Ticker. 

    Umfrage zur OB-Wahl in München: Bei einer Altersgruppe hat Reiter keine Chance

    Frank kommt bei der eigenen Anhängerschaft auf 62 Prozent, Habenschaden auf 58. Bezogen auf das Wahlverhalten der Altersgruppen verfehlt Reiter nur bei den 18- bis 29-Jährigen die Mehrheit. Hier liegt Habenschaden mit 34 Prozent vorne, Reiter erhielte bei den Jungwählern 26 Prozent, Frank 13. Bei den 30- bis 39-Jährigen wendet sich das Blatt zugunsten Reiters – mit 35 zu 20 Prozent, Frank liegt bei 19 Prozent. Die Zustimmung für den amtierenden OB bei den älteren Bürgern ab 60 Jahren liegt gar bei 73 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es 53 Prozent.

    Interessant, dass Frank und Habenschaden auch bei den Frauen keinen Boden gutmachen können. Reiter würde bei den Wählerinnen mit 52 Prozent sogar die absolute Mehrheit erreichen, weit vor Habenschaden (19 Prozent) und Frank (15 Prozent). 

    OB-Wahl in München: Hier sehen Sie die Kandidaten im Video-Duell am 5. März live

    All diejenigen Wähler, die noch unentschlossen sind, können die drei OB-Favoriten für München zudem in der „Münchner Wahl-Arena“ sehen. Münchner Merkur, tz und 95.5 Charivari laden am Donnerstag, 5. März, zu diesem Event im Pressehaus an der Bayerstraße ein. Hier können Sie die große Podiumsdiskussion mit den Münchner OB-Kandidaten am 5. März im Livestream verfolgen.

    München wählt neuen Stadtrat: Welche Kandidaten stehen zur Wahl? Fünf Listen sind 2020 zum ersten Mal bei einer Münchner Kommunalwahl dabei: Wer sind Volt, mut, ZuBa, FAIR und München-Liste? 

    Was beschäftigt die Münchner am meisten bei der Kommunalwahl? Eine INSA-Umfrage im Auftrag der tz zeigt was den Bürgern am wichtigsten ist.

    Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Sven Hoppe

    Auch interessant

    Kommentare