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Josef Schmid (CSU)

Härtere Maßnahmen

Umwelthilfe droht der Stadt

München - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kündigt rechtliche Schritte gegen die Stadt München an. So will der Verband härtere Maßnahmen für bessere Luft erzwingen.

Das erklärte der DUH-Geschäftsführer Jürgen Rech am Montagabend nach einem Gespräch mit Bürgermeister Josef Schmid (CSU). Die Stadt ist als Folge einer Klage der DUH gegen den Freistaat gezwungen, bessere Luftwerte zu erreichen. Das gelingt bisher aber nicht ausreichend.

Rech warf der Landeshauptstadt eine „Arroganz gegenüber der Bedrohung vor allem von sozial Schwachen“ vor, die an den großen Straßen wohnen. Bisher setze die Stadt auf zu weiche Maßnahmen wie eine Förderung des Radverkehrs, sagte er. Er verwies darauf, dass etwa in London keine Diesel-Taxis mehr in die Innenstadt fahren dürfen. Die Stadt müsse auch alte Busse umweltverträglicher umrüsten. Die „Ultima Ratio“ sei es, den Verkehr insgesamt zum „Erliegen“ zu bringen. Schon im Januar will die DUH vor das Verwaltungsgericht ziehen.  

fm

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