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Biergarten und Open-Air-Kino gibt es am Viehhof-Gelände vermutlich nur noch im Sommer 2016. Danach soll der Neubau des Volkstheaters starten. 

Wird das Kostenvolumen ausreichen?

Unklarheiten beim Volkstheater-Neubau

München - Die Stadtkämmerei bezweifelt, dass das vorgesehene Kostenvolumen in Höhe von 115 Millionen Euro für den Neubau des Volkstheaters ausreichen wird.

Dies geht aus der Beschlussvorlage für die Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstag hervor. Der Stadtrat will noch vor der Weihnachtspause einen Grundsatzbeschluss für den geplanten Neubau auf dem Viehhof-Gelände im Schlachthofviertel fassen.

Das Volkstheater ist derzeit an der Brienner Straße in einem Gebäude des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) beheimatet. Bis 31. Dezember 2020 läuft der Mietvertrag. Spätestens dann soll der Neubau am Viehhof bezugsfertig sein. Damit steht das Projekt von Beginn an unter Zeitdruck. Das Kulturreferat favorisiert daher, einen „Generalübernehmer“ mit der schlüsselfertigen Erstellung des Theaters zu beauftragen – mit einem vertraglich vereinbarten Pauschalpreis und Fertigstellungstermin. Eine Besonderheit bei Planung und Technik des Volkstheaters sei die enge Verzahnung von Architektur und Technik. Aufgrund Komplexität und Dringlichkeit des Projektes solle es auch einen referatsübergreifenden „Lenkungskreis“ geben, der sich regelmäßig trifft. Auch beim Zeitplan ist die Kämmerei skeptisch und empfiehlt vorsorglich, den Mietvertrag mit dem BFV zu verlängern.

Eine weitere Zwischennutzung des Viehhof-Geländes mit Open-Air-Kino und Biergarten über das Jahr 2016 hinaus hält das Kulturreferat für nicht möglich. Es würden Flächen für Baustelleneinrichtungen benötigt, außerdem sei im südlichen Teil des Areals eine Flüchtlingsunterkunft geplant. In welchem Korridor des Geländes und in welcher Größenordnung Wohnbebauung möglich ist, soll im Zuge des Verfahrens geprüft werden. 

Klaus Vick

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