Wer hat unseren Hund so grausam getötet?

Ebenhausen - Grausame Hundehasser haben "Baloo", den Hund der Familie M. aus Ebenhausen (Kreis München), betäubt, entführt, geköpft und auf Bahngleise geworfen.

Ende April war der erst 13 Monate alte Hund verschwunden. Weil die Gartenhecke unversehrt und das Tor geschlossen war, befürchtete die Familie sofort, dass "Baloo" vom Grundstück gelockt oder getragen worden war: "Baloo wog 30 Kilo und hatte sehr kurze Beine - er konnte den Garten nicht allein verlassen haben", erinnert sich Mutter Caroline M. Auch, dass der Hund, der sonst bei Gefahr bellte, keinen Ton von sich gegeben hat, deutet auf eine Entführung und Betäubungsmittel hin.

Die Familie suchte das Dorf und die Umgebung ab, auch auf die S-Bahn-Gleise, die neben ihrem Haus verlaufen, schauten sie. Doch Baloo blieb verschwunden. Auch an den nächsten beiden Tagen fand sich keine Spur von Baloo. An einem der nächsten Morgen dann der Schock: Die Polizei stand vor der Tür und sagte, dass Baloo auf den Gleisen gefunden wurde, sagt die Hausfrau. Besonders makaber: "Baloos Kopf muss schon vorher abgetrennt worden sein."

Es ist nicht das erste Mal, dass etwas so Grausames an der S7 bei Hohenschäftlarn geschieht. Bereits im Jahr 2003 hatte ein Unbekannter drei Hunde auf die gleiche bestialische Art hingerichtet. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen in der Sache nun wieder aufgenommen. 

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