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Ein Geschenk für die Urenkel: Rosemarie Meißner will ein Fotobuch machen – und sucht dafür nach H ilfe. 

Die Fundgrubengeschichte

Der Hilferuf einer Uroma

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Eine Kleinanzeige, oft sind das nur zwei knappe Zeilen. Doch hinter ihnen verbirgt sich manch spannende Geschichte. Zum Beispiel die einer Uroma, die bei dem Versuch verzweifelt, ihren Urenkeln ein besonderes Geburtstagsgeschenk zu machen. 

München - Manchmal ist es ja wirklich zum Verzweifeln mit der Technik. Wenn Rosemarie Meißner (Name geändert) in ihrem Leben nicht schon einen beachtlichen Stapel an Fotobüchern produziert hätte, hätte sie vermutlich schon nach kurzer Zeit kapituliert. Aber sie ist nun mal eine Uroma, die Versprechen hält. Die Versprechen, die sie ihren Kindern und Enkeln gibt – und die, die sie sich selbst gibt sowieso.

Ihr erster Urenkel ist fast fünf Jahre alt. Zu seinem zweiten Geburtstag hat er von ihr ein selbstgemachtes Fotobuch mit Bildern aus seinen ersten 24 Lebensmonaten geschenkt bekommen. „Damals konnt ich’s noch“, sagt die Fürstenriederin. Jetzt steht sie vor einem großen Problem. Ihre beiden jüngsten Urenkel, die „welthübschesten Zwillinge“ Maja und Jakob, werden im Januar drei Jahre alt. Natürlich sollen auch sie ein Fotobuch bekommen. Bilder gibt’s jede Menge, hat Rosemarie Meißner akribisch zusammengetragen oder selbst aufgenommen. Doch irgendwie klappt es mit der Technik nun nicht mehr.

Dabei war sie hochmotiviert. Vor einigen Monaten hat sie sich sogar einen Laptop gekauft. Und wollte direkt loslegen. Dann kam eine Fehlermeldung nach der anderen. Fotos waren plötzlich unauffindbar verschwunden, fertig gelayoutete Seiten ließen sich nicht mehr öffnen. „Ich habe sogar bei CEWE angerufen und mich erkundigt“, erzählt sie. Vergeblich.

Aufgeben? Keine Option für Rosemarie Meißner. Als Uroma ist es für sie eine Herzenssache, dass alle Urenkel ein Fotobuch von ihr bekommen. In der Familie um Hilfe bitten? Auch keine Option. „Ich brauche jemand, der genug Geduld hat, mir alles noch einmal zu erklären“, sagt sie. Einen verständnisvollen Menschen, der etwas Zeit investiert, um ihr zu helfen, ihr Projekt fertig zu stellen. Deshalb hat die Rentnerin einen fünfzeiligen Hilferuf formuliert. Sie hat eine Kleinanzeige aufgegeben. „Mit Kleinanzeigen habe ich in meinem Leben schon oft gute Erfahrungen gemacht“, sagt sie. Deshalb ist sie voller Hoffnung, dass es auch diesmal klappen könnte. „Ich hab lange gezögert“, verrät sie. Immer wieder dachte sie, sie könnte es selbst schaffen. Doch langsam wird ihre Sorge zu groß, dass das Buch nicht rechtzeitig bis zum 3. Geburtstag fertig wird. Und das könnte sich Rosemarie Meißner selbst nicht verzeihen.

Die Kleinanzeige

Wer hat Lust und Erfahrung und kann mir helfen ein CEWE Fotobuch zu erstellen. Tel. 089/7593190.

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