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Der Angeklagte Michael P. im Verhandlungssaal des Landgerichts in München. P. soll seine damalige Lebensgefährtin Aline K. aus Eifersucht heimtückisch erwürgt haben.

Urteil am Landgericht

Alines Mörder handelte mit „absolutem Vernichtungswillen“

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München - Im Prozess um den Mord an der 31-jährigen Aline K. in München ist das Urteil gefallen. Ihr Lebensgefährte muss jetzt lebenslang ins Gefängnis. Zuvor hatten die Verteidiger für sieben Jahre Haft plädiert.

Michael P. (30), der Mörder von Aline K. (†30), muss lebenslang ins Gefängnis! Das Landgericht München hat in Anwesenheit von Alines Familie das Urteil gesprochen. Seine Verteidiger hatten auf Totschlag in einem minderschweren Fall plädiert.

„Das Projekt ist gescheitert, ich habe jetzt etwas Besseres“, waren ihre letzten Worte, die Aline K. mit dem Leben bezahlte. Michael P. legte „aus Wut und Verzweiflung“, wie Richter Michael Höhne erklärte, seine Hände um ihren Hals und drückte minutenlang zu. So sehr, dass dem Wachmann auch Tage danach noch beide Daumen und Unterarme schmerzten.

Der 103 Kilo schwere P. setzte sich in der gemeinsamen Wohnung in Neuperlach mit seinem gesamten Körpergewicht auf seine wehrlose Freundin. Zuvor hatte er die Gewissheit bekommen, dass Aline einen anderen Mann liebt. Höhne: „Der Angeklagte handelte mit absolutem Vernichtungswillen.“

Für die Strafkammer ist auch deshalb das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. P. transportierte die Leiche nach der Tat am Abend des 8. Oktober 2015 in den Münchner Westen, legte sie dort in einer Kellerruine in Lochhausen ab. Erst nach wochenlanger Suche und einem Zeugenhinweis stießen die Ermittler auf das düstere Grab von Aline K.

Im Gerichtssaal bat er die Angehörigen seiner Ex-Freundin um Verzeihung: „Mir ist bewusst, dass ich einen Menschen getötet habe und dass ich das nicht mehr gutmachen kann.“

Beim Urteilsspruch zeigte Michael P. keine Regung. Die Zeit in der Untersuchungshaft hat ihn seelisch und körperlich gezeichnet. 

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