+
Darf beim Tollwood-Jubiläum nicht fehlen: Konstantin Wecker

Tipps für jeden Tag

Konstantin Wecker und Jesus Christ Superstar: Das ist in dieser Woche in München los

  • schließen
  • Katrin Hildebrand
    Katrin Hildebrand
    schließen

Kultur, Konzerte und Partys: In München ist jeden Abend etwas geboten. Da bleibt keine Zeit für Langeweile. Wir verraten Ihnen, was heute Abend in der Stadt los ist. 

München - Hier finden Sie einen Überblick über die Veranstaltungen in München in der Woche vom 11. Juli 2018 bis zum 19. Juli 2018:

Veranstaltungen in München am Mittwoch, 11. Juli 2018

Unser Tipp: Anspruchsvolle Choreografien im Gasteig

Black Box im Gasteig, 18 und 20 Uhr: Die Münchner Iwanson Schule ist europaweit bekannt. Hier werden junge Menschen auf höchstem Niveau zu Interpreten des zeitgenössischen Tanzes ausgebildet. Zum Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung gestalten die Iwanson-Absolventen als Diplomarbeit ein Solo für sich selbst. Eine solche Arbeit zählt zu den schwierigsten choreografischen Aufgaben. Denn wie im Autorenkino ist der Choreograf in der Doppelrolle als Autor und Regisseur tätig. Im eigenen Solo übernimmt er zusätzlich den Part des Darstellers, des Tänzers. Heute zeigen die Absolventen, was sie erarbeitet haben. (Rosenheimer Str. 5, 25 €)

Das ist heute auch noch los:

  • Nationaltheater, 20 Uhr: Anja Harteros begann ihre Karriere 1999 mit dem ersten Platz beim Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Gastengagements führten sie an die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand und die Opernhäuser in Paris, London, Wien, Berlin, Dresden, Hamburg, Florenz, Genf, Tokio und Amsterdam sowie zu den Salzburger Festspielen. Auch die Münchner kennen sie gut. Am Nationaltheater sang sie unter anderem Wagner. Seit 2007 ist sie offiziell Bayerische Kammersängerin. Zwar lebt sie im Westerwald, doch eine Wohnung hat sie auch in der bayerischen Landeshauptstadt. Gemeinsam mit dem Pianisten Wolfram Rieger gestaltet Harteros heute einen Liederabend mit Werken von Franz Schubert und Johannes Brahms. (Max-Joseph- Platz 2, Karten zum Preis von 6–53 €)
  • Kammer 2 der Kammerspiele, 19 Uhr: Für ihre erste Arbeit an den Kammerspielen, Jedem das Seine, bringt die polnische Regisseurin Marta Górnicka ein von ihr arrangiertes Libretto aus verschiedenen Stimmen feministischer Bewegungen zur Uraufführung. Interpretiert und vorgetragen werden die Texte von einem Chor. Dessen Agieren auf der Bühne erfolgt nach einer ausgeklügelten Choreografie. Dabei verschwindet der Text irgendwann hinter all den Stimmen und der Körperlichkeit der Darsteller. (Falckenbergstr. 1, Karten 21 €)
  • Musikarena, 19 Uhr: Mit seinem Debütalbum Irgendwas gegen die Stille erreichte Vincent Weiss 2017 Platz drei der Charts. Nun kommt der deutsche Popstar aufs Münchner Tollwood. (südl. Olympiapark, Karten 40 €)
  • Sommerfest im Haus der Kunst Das Motto lautet Italien. Mit mediterranem Flair feiern die Freunde des Hauses der Kunst (Prinzregentenstr. 1) dort ab 19 Uhr ein Sommerfest mit Musik und Shows. Ab 95 €.

Veranstaltungen in München am Donnerstag, 12. Juli 2018

Unser Tipp: Ferdinand Schmidt-Modrow lernt als kleiner Prinz sehr viele Dinge über das Leben

Hofspielhaus, 20 Uhr: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Das ist die Kernaussage von Antoine de Sainte-Exupérys Der kleine Prinz. Manche betrachten es als Kinderbuch, andere – etwa das Team vom Hofspielhaus – sehen es eher als Märchen, als Werk über die Liebe, als Fabel und philosophisches Manifest. Hofspielhauschefin Christiane Brammer bringt die Geschichte nun auf die Bühne. Zu sehen sind Ferdinand Schmidt- Modrow als kleiner Prinz, Martin Halm als Pilot, Vroni von Quast als Königin und viele andere berühmte Münchner Schauspieler in weiteren Rollen. (Falkenturmstr. 8, 23 €)

Das ist heute auch noch los:

  • Theater HochX, 20 Uhr: Viele Fernsehzuschauer kennen Erwin Aljukic noch aus dem Marienhof. Von 1998 bis zum Ende der Serie 2011 spielte er darin die Rolle des Frederik. Seitdem trat er in Webserien und Filmen auf und war auch vielfach auf der Theaterbühne zu sehen. Unter dem Titel Emina – Unchained hat Aljukic, der nebenbei auch ein Diplom in Modejournalismus vorweisen kann, gemeinsam mit der Choreografin Iris-Mirjam Behnke ein Tanztheaterstück entwickelt, das speziell auf ihn zugeschnitten ist. Aljucik hat die Glasknochenkrankheit. Wie im Alltag nutzt er auch auf der Bühne seinen Rollstuhl. Basierend auf seinem individuellen Habitus und seiner individuellen Körperlichkeit zeigt der 41-Jährige eine Choreografie über verschiedene Facetten seines Lebens. (Entenbachstr. 37, Karten zum Preis von 18 €) Foto: Nina Hoegg
  • Lach- und Schießgesellschaft, 20Uhr: Severin Groebner prophezeit das große Ende. In seinem Kabarettprogramm Der Abendgang des Unterlands weist er all jenen den Weg, die vor Orientierungslosigkeit nicht mehr wissen, was lustig ist und was nicht. Als gebürtiger Wiener kennt er sich schließlich bestens mit abgründigen Witzen und großen Depressionen aus. (Haimhauser-/Ecke Ursulastraße, Karten zu 26 €)
  • Muffatcafé, 20 Uhr: Eine rauchige Stimme schwebt über Synthiebeats. So klingen die Arbeiten der Sängerin Mola. Heute stellt sie ihre EP Blaue Brille vor. (Zellstr. 4, 14 €)
  • Tollwood: Mit Superhits durch die Sommernacht Vier Stunden Rockklassiker. Ab 18 Uhr spielen Sweet (Bild), Jethro Tull by Ian Anderson und Manfred Mann’s Earth Band am Tollwood. Restkarten.

Veranstaltungen in München am Freitag, 13. Juli 2018

Unser Tipp:

Die Kibbutz Contemporary Dance Company hat Auftritte in ganz Europa und macht heute in München Halt

Muffathalle, 20 Uhr: Tanzen kann so viel mehr sein als „nur“ ästhetische Bewegung – das beweist beim Think-Big-Festival die Choreografie 360° von Rami Be’er, dessen unvergleichliche Tanzsprache eine direkte Begegnung von Tänzer und Publikum ermöglicht. Dynamisch und wild, zart und liebevoll sind die Sequenzen, die von der Kibbutz Contemporary Dance Company (KCDC), eine der besten Tanzcompagnien Israels, aufgeführt werden. Im Tanztraining bedeutet die Anweisung Think Big, die Bewegung größer zu denken – der Festivaltitel ist also zugleich Aufforderung und Ermutigung, über sich hinauszuwachsen. (Zellstr. 4, evtl Restkarten)

Das ist heute auch noch los:

  • Jazzclub Unterfahrt, 21 Uhr: Diese beiden haben sich gesucht und gefunden – und stehen nach gemeinsamen Konzerten mit dem gefeierten Tarkovsky Quartet jetzt zu zweit auf der Bühne: Die deutsche Cellistin Anja Lechner und der französische Pianist François Couturier spannen in ihrem Duoprojekt Moderato Contabile mit Interpretationen von Gurdjieff, Mompou und Brahem sowie eigenen Stücken einen weiten musikalischen Bogen, der verschiedene Traditionen berücksichtigt. (Einsteinstr. 22, Karten zu 22 €)
  • 84 GHz, 19 Uhr: Schwabing und Maxvorstadt stehen am Wochenende wieder ganz im Zeichen der Kunst. Den Auftakt zum Kulturfestival Kunst im Karré macht am Freitag das traditionelle Straßenfest, bevor die Besucher am Wochenende dann die Werke von 62 Künstlern an verschiedensten Ateliers und Künstlerhäusern sehen können. In persönlichen Begegnungen erfahren die Besucher mehr über Hintergründe und Intentionen der Kunstschaffenden. (Georgenstr. 84, Eintritt frei)
  • Ampere, 21 Uhr: Vive la France heißt es heute am französischen Nationalfeiertag. Fester Bestandteil der Feierlichkeiten ist hierzulande der Bal du 14 Juillet im Ampere – eine Nacht mit Pariser Flair vom Feinsten. Mit Akkordeon, Musette und Chansons wird der Abend stilecht eingeleitet, bevor Les Millionaires dann mit stürmischem französischem Pop und Rock loslegen – ein origineller Abend für alle Frankreich-Freunde. (Zellstr. 4, Karten zu 9 €)
  • Deutschsprachiger Rock par excellence: Wanda bringen heute ab 19 Uhr die Musik-Arena zum Kochen (südl. Olympiapark, Tickets evtl. ausverkauft).

Sondertipp: Christopher-Street-Day in München

Am Wochenende wird es bunt auf Münchens Straßen: Beim Christopher-Street-Day werden rund 134 Gruppen zu Fuß oder auf geschmückten Wagen durch die Innenstadt ziehen. Das Motto lautet: Bunt ist das neue Weiß-Blau. Damit wendet sich die Münchner LSBTI*-Gemeinde vehement gegen einen drohenden Rechtsruck im Freistaat. LSBTI* steht für Lesben, Schwule sowie bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen, das Sternchen für alle, die sich zwischen den einzelnen Kategorien ansiedeln würden. Sie kämpfen mit zahlreichen heterosexuellen Mitstreitern bis 15. Juli für eine offene, tolerante Gesellschaft. Das alles steht unter dem Oberbegriff Christopher Street Day (CSD), obwohl die Aktionen längst zu einer Pride Week, einer Woche voller Stolz, angewachsen sind. Den Höhepunkt des Ganzen markiert die große CSD-Parade am Samstag, den 14. Juli. Mehr Informationen - auch zu Umleitungen und Straßensperren, erhalten Sie hier. 

Veranstaltungen in München am Samstag, 15. Juli und Sonntag 16. Juli 2018

Unser Tipp:

 Heute füllt sich beim Kocherlball die Tanzfläche rund um den Chinesischen Turm.

Englischer Garten, 6 Uhr: Jeder Münchner muss ihn einmal erlebt haben: Beim Kocherlball kommen Jung und Alt zusammen, um zu tanzen und zu feiern. Doch Morgen-Muffel aufgepasst: Schon um 6 Uhr geht die Tanz-Gaudi am Chinesischen Turm los – Aufstehen lohnt sich aber auf jeden Fall, denn die Kenner bayerischer Tänze wirbeln bei Landler, Zwiefachem, Polka und Walzer. Und spätestens zur Fledermaus-Quadrille von Johann Strauss‘ Sohn gibt es kein Halten mehr, wenn die „Münchner Francaise“ getanzt wird! Tanzneulinge müssen übrigens keine Angst haben: Sie werden von Profis angeleitet. (Englischer Garten 3, Eintritt frei)

Das ist heute auch noch los:

  • Pelkovenschlössl, Sonntag, 11 Uhr: Humor kennt keine Grenzen – bestes Beispiel dafür sind die Clowns ohne Grenzen, die seit ihrer Gründung die Welt bereisen, um Kindern in Krisengebieten ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Heute sind die professionellen, aber ehrenamtlichen Künstler zum „Heimspiel“ in Moosach zu Gast – auch Erwachsene werden grenzenlos lachen. (St.-Martins-Platz 2, Eintritt frei) 
  • Musik-Arena, Samstag, 19.30 Uhr: Er ist der wohl bekannteste Lockenschopf der deutschen Comedy-Szene: Atze Schröder gibt mit seinem aktuellen Programm Turbo wieder Vollgas und klopft auf der Bühne Sprüche, was das Zeug hält. Im Zentrum seiner Show steht eine Beobachtung: Die einen geben sich dem rasanten Wachstum hin und die anderen sträuben sich mit Händen und Füßen dagegen. Schröder leistet Widerstand und lässt verlauten: Hört auf zu jammern, es geht uns doch saugut! (südl. Olympia-Park, 36,50 €) 
  • Backstage, Samstag, 21 Uhr: Tarrus Riley gilt als eines der größten Gesangstalente Jamaikas. Der Sohn des ehemaligen Uniques-Sängers Jimmy Riley gehört inzwischen zu den größten Reggae Stars der neuen Generation. Seinen Durchbruch feierte er mit seinen Alben Parables und Contagious, welche ihm nicht nur internationales Renommee, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen einbrachten. Heute kommt er mit der Saxofon-Legende Dean Fraser nach München. (Reitknechtstr. 6, 28,70 €)
  • Treibender Rock und Elektro-Beats Bekannt wurde Steven Wilson mit Porcupine Trees, jetzt ist er mit seinem Album To the Bone solo unterwegs – heute um 19.30 Uhr in der Musik-Arena (südl. Olympiapark, 57,80 €).
  • Sondertipp: Tollwood feiert Jubiläum vom 27. Juni von 22. Juli

Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es nicht lang. Im Frühjahr 1988 beschlossen Uwe Kleinschmidt und Rita Rottenwallner, ein ökokulturelles Festival auf die Beine zu stellen. Die beiden betreuten damals das MUH, eine Kleinkunstbühne in der Münchner Altstadt. Die war mit knapp 100 Sitzplätzen einfach zu winzig für größere Unternehmungen. Also entstand die Idee, mit den Künstlern rauszugehen auf die grüne Wiese und im Zelt ein Kulturprogramm anzubieten. Das erste Festival dieser Art fand kurz darauf im Sommer 1988 elf Tage lang im Olympiapark statt. Es hieß Tollwood. Schon damals bestand der Anspruch, Musik, Kunst und Kultur mit Ökologie zu verbinden. Er besteht heute noch. 

Lesen Sie auch: Sommer-Tollwood: Mit den öffentlichen Verkehrsmittel hin und wieder heim

Natürlich ist das Tollwood in den vergangenen 30 Jahren viel größer geworden – und auch viel kommerzieller. Trotzdem gibt es dort noch immer keine Plastikbecher, dafür biozertifiziertes Essen, und neben dem Markt der Ideen sowie den Auftritten vieler erfolgreicher Mainstreammusiker finden sich Oasen für schräge Performances, Avantgarde und große Kunst. Das 30. Jubiläum des Spektakels wird heuer mit ein paar tollen Überraschungen gefeiert. 

Ab dem 27. Juni findet im Olympiapark wieder das Sommer Tollwood statt.

Vom 27. Juni bis 22. Juli ist es im südlichen Olympiapark endlich so weit. Als Geschenk an seine treuen Fans lädt das Tollwood an zwei Abenden zu einem besonderen Kulturgenuss ein. Am 30. Juni und am 1. Juli gastiert die katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus auf einer Bühne im Olympiasee und zeigt ab jeweils 22 Uhr eine besondere Inszenierung von Carl Orffs Carmina Burana. Der Eintritt ist frei. Auch das Konzertprogramm in der Musikarena ist eines großen Jubiläums angemessen. Eröffnet wird der Reigen von den Hollywood Vampires (27. Juni). Außerdem spielen Billy Idol (3. Juli), Hannes Ringlstetter (6. Juli), Michael Patrick Kelly (9. Juli), Wanda (13. Juli), Alanis Morissette (16. Juli), Konstantin Wecker (18. Juli), Reinhard Fendrich (19. Juli) und viele, viele tolle Künstler mehr. Neben dem Markt der Ideen (tgl., 14 bis 23.30 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr) lockt auch der Grüne Pavillon. Dort stellen verschiedene NGOs ihre Projekte vor. Infos: www.tollwood.de

Lesen Sie auch: Tollwood 2018: 17 erstaunliche Zahlen zum Kult-Festival

Veranstaltungen in München am Montag, 17. Juli 2018

Unser Tipp: 

Alanis Morissette hat sich mit Hits wie „Ironic“, oder „Everything“ in die Ohren der Welt gesungen.

Musik-Arena, 19 Uhr: Der Megastar ist zurück! Alanis Morissette gehört zu den international erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Mitte der Neunzigerjahre erlangte die in der kanadischen Hauptstadt Ottawa geborene Sängerin Weltruhm. Seit ihrem Debütalbum Jagged Little Pill im Jahr 1995 verkaufte Morissette mehr als 60 Millionen Alben weltweit und wurde mit sieben Grammy-Awards ausgezeichnet. Mit Megahits wie Ironic, Thank U oder Everything kletterte die kanadisch-US-amerikanische Sängerin auf den Rock-Olymp. Jetzt ist Alanis Morissette endlich wieder in München. (südl. Olympiapark, Karten zu 62,90 €)

Das ist heute auch noch los:

  • Kammerspiele, 21.15 Uhr: In seiner ersten Arbeit für ein deutsches Stadttheater eignet sich der US-amerikanische Choreograf Trajal Harrell zusammen mit einem männlichen Darstellerensemble Shakespeares Juliet & Romeo an. Wie kann man den tragischen Moment des Todes (und der Tode) am Ende von Shakespeares Vorlage ausweiten, ausdehnen und aufrechterhalten? Wie geht es, die Sehnsucht zu verteidigen gegen die Verachtung der Welt und gegen den Schmerz? Harrell, ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Unüberschaubarkeit der Welt, gibt dem zeitgenössischen Tanz Schönheit, Glamour, Lässigkeit zurück. (Falckenbergstr. 1, Karten für 25 €). 
  • Lach- und Schießgesellschaft, 20 Uhr: Die Bibel ist das meisverkaufte Buch aller Zeiten. Doch möglicherweise auch das inzwischen am wenigsten gelesene. Lisa Fitz widmet sich mit Mein Gott – Der Bibelkurs außergewöhnlichen Stellen. (Ursulastr. 9, Karten 26,05 €) 
  • Kino, Mond und Sterne, 21.15 Uhr: Das blaue Wunder auf der großen Leinwand: Die Int. Ocean Film Tour entführt den Zuschauer in den wunderbaren Kosmos der Ozeane und ist dabei weit mehr als Kino: Die Protagonisten tummeln sich auf und unter Wasser, zeigen was mit einem Brett unter den Füßen alles möglich ist, trotzen waghalsig den Naturgewalten – und wecken die Lust nach Meer. Gleichzeitig wird das Publikum mit Umwelt-Schwerpunkten zum Nachdenken angeregt. (Westendstr. 300, Karten 9 €)
  • Drei Stunden Rock-Feuerwerk Seit fast 50 Jahren gibt es die Progressive-Rocker King Crimson – heute liefern sie ab 19.30 Uhr im Gasteig ein dreistündiges Feuerwerk.(Rosenheimer Str. 5, 51,50 €)

Veranstaltungen in München am Dienstag, 18. Juli 2018

Unser Tipp: 

Bei B2Run können die Teilnehmer das alte olympische Flair des Parks so richtig auskosten

Olympiapark, 18 Uhr: Münchens Unternehmen sind sportlich. Jedes Jahr nehmen bis zu 1500 Firmen an B2Run teil. Kein Wunder. Schließlich geht es dabei nicht nur um Fitness, sondern auch um Spaß und natürlich um die Stärkung des Teamgeists. Unter dem Motto Runter vom Bürostuhl, rein in die Sportschuhe erleben alle, vom Azubi bis zum Vorstand, gemeinsam die besondere Atmosphäre. Die Laufdistanz ist mit einer Länge von 6,1 Kilometern auch für fast jeden machbar. Neben dem klassischen Jogging ist auch das Nordic Walken erlaubt. Start ist im Nordteil des Olyparks, westlich der U-Bahnstation. Das Ziel liegt im Olympiastadion.

Das ist heute auch noch los:

  • Muffathalle, 10 und 19 Uhr: Unter dem Motto Think Big! findet noch bis zum 22. Juli ein Internationales Tanz-, Musiktheater- und Performance-Festival für junges Publikum statt. In einer gemeinsamen Inszenierung des Theaters Strahl und des Ensembles De Dansers – The Basement begegnen einander zwei Musiker und vier Tänzerinnen. Sie bewegen sich zwischen verschiedenen Stilen und zeigen dabei sowohl Schwierigkeit als auch Faszination menschlichen Miteinanders. (Zellstraße 4, Karten zum Preis von 15 €) 
  • Lenbachhaus, 10 bis 20 Uhr: Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen in der Gesellschaft und im Kulturbereich übernehmen, sind ein großes Thema bei Stefan Dillemuth. In seinen Installationen, Videos, Performances und Bildern nimmt er verschiedene Ansätze, das Künstlerdasein zu definieren, unter die Lupe. Oft reflektiert er dabei auch explizit bayerische Themen, etwa die Schönheitengalerie, die Ludwig I. von seinem Maler Joseph Karl Stieler anfertigen ließ. Das Lenbachhaus widmet dem Künstler und Akademieprofessor bis 9. September eine große Ausstellung. Heute um 18 Uhr gibt es eine Führung. (Luisenstr. 33, 10 Euro plus 3 Euro für die Führung) 
  • Lach und Schieß, 20 Uhr: Relativ simpel heißt das aktuelle Musikkabarettprogramm von Stephan Zinner. Darin wirft er einen satirischen Blick auf das Alltagsleben und entwickelt ein Szenario voller Absonderlichkeiten. (Haimhauser-/Ecke Ursulastr., 26 €)
  • Sherlock Holmes auf Englisch Viel Nervenkitzel gibt’s ab 11 Uhr im Deutschen Theater (Schwanthalerstr. 13). Zu sehen: der Sherlock-Holmes-Fall The Hound of the Baskervilles als ulkiges englisches Drama. 13–43 €.

Veranstaltungen in München am Mittwoch, 19. Juli 2018

Unser Tipp: 

Darf beim Tollwood-Jubiläum nicht fehlen: Konstantin Wecker

Musikarena auf dem Tollwood, 18.30 Uhr: Er ist ein Mann der ersten Stunde. Bereits im Jahr 1988, beim ersten Tollwoodfestival der Weltgeschichte, machte Konstantin Wecker mit. Damals dauerte das Zeltfest und Kulturspektakel nur elf Tage und sah noch nicht so fesch aus wie heute. Wecker war das egal. Hauptsache alternativ und aufmüpfig. Kein Wunder, dass der Münchner Liedermacher nun auch beim 30. Jubiläum des Tollwoods live auf der Bühne steht. Neben den Songs des Albums Poesie und Widerstand spielt er auch Klassiker von feinsinnigen Skizzen über große Balladen bis zu wilden Politsongs. (südicher Olympiapark, Karten zu 50 €) 

Das ist heute auch noch los:

  • Unterfahrt, 21 Uhr: Ursprünglich gehen die Yellowjackets auf den Gitarristen Robben Ford zurück. Als der sich 1976 von der Band L. A. Express trennte, um ein Soloalbum aufzunehmen, suchte er sich dafür eine neue Gruppe musikalischer Begleiter. An den Aufnahmen seines Longplayers The Inside Story war unter anderem der Jazzpianist und Keyboarder Russell Ferrante beteiligt. Der war später ein Gründungsmitglied der Yellowjackets und spielt auch heute noch mit. Gemeinsam mit seinen Kollegen Bob Mintzer am Saxofon, Dane Alderson am Bass und William Kennedy am Schlagzeug bringt er heute Abend klassischen Jazz, Fusion, Soul und lässigen, modernen Kammerjazz zu Gehör. (Einsteinstraße 42, Karten zu 40 €) 
  • Brunnenhof der Residenz, 20 Uhr: Eine italienische Sommernacht steht den Münchner Klassikfans heute bevor. Das bezieht sich freilich auf die Musik. Die Münchner Symphoniker zelebrieren den unwiderstehlichen Schmelz der italienischen Großmeister Puccini, Rossini, Bellini und Donizetti und präsentierten Arien, Ouvertüren und Intermezzi aus Der Barbier von Sevilla, Norma und vielen anderen Werken. (Residenzstr. 1, bei Regen im Herkulessaal, 24 €) 
  • Lustspielhaus, 20 Uhr: Mit amerikanischer Lässigkeit und Gespür für deutsches Kabarett wartet Gayle Tufts heute Abend als echte Superwoman auf. Zum Schreien komisch! (Occamstr.. 8, 31 €
  • Kunstprojekte für junge Leute: Ab 15 Uhr kommen in der Black Box (Gasteig) kreative Kinder und Jugendliche zusammen. Sie zeigen Kunstwerke und Filme und tauschen sich aus. Eintritt frei.

Veranstaltungen in München am Donnerstag, 20. Juli 2018

Unser Tipp:  

Früher sang Verena Lederer alias Klimt bei der Band The New Collosus

Ampere, 20.30 Uhr: Drei Bands, drei Konzerte, einmal freier Eintritt. Unter dem Motto Munich Rocks! stehen nun wieder hoffnungsvolle Münchner Nachwuchsmusiker auf der Bühne und zeigen, wie lebendig die hiesige Szene ist und wieviel kreatives Potenzial sie birgt. Verena Lederer nennt sich als Künstlerin einfach nur Klimt. Ihre melancholischen Soulpopsongs bastelt sie meist aus den einfachen Mitteln Stimme, Klavier und Loop-Station zusammen. Die Band Inside Golden setzt dagegen auf Blues und psychedelische Ansätze, während die Kollegen von Matija dem Alternative Pop zugewandt sind. (Zellstraße 4, Eintritt frei)

Das ist heute auch noch los:

  • Musikarena, 19 Uhr: In Österreich ist er ein Gigant – und bei uns ebenso. Rainhard Fendrich hat den Austropop in den vergangenen 40 Jahren entscheidend mitgeprägt. Auf dem Tollwood-Festival stellt er nun sein aktuelles Album Schwarzoderweiss vor. Das Besondere daran: Statt mit großer Combo kommt er in kleiner Besetzung und gibt ein überwiegend akustisches Konzert. (südliches Olympiagelände, eventuell gibt es noch Restkarten)
  • Einstein Kultur, Halle 1, 20 Uhr: Wie schnell Humanität und Zivilisation verloren gehen können, illustriert der britische Theaterautor Dennis Kelly in seinem Stück DNA. Darin bringt eine Jugendclique einen Altersgenossen, der einfach nur dazugehören wollte, um. Ihr Ziel ist eine Art perfekter Mord, ohne nachweisbare DNA. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, sogar besser als erwartet, bis Wochen später das Opfer erneut auftaucht – lebendig. Es spielt der dritte Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule unter der Regie von Vincent Kraupner. (Einsteinstr. 42, Karten 16 €) 
  • Gärtnerplatztheater, 19.30 Uhr: Jesus Christ Superstar ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Nicht nur, dass eine biblische Geschichte hier mit den Mitteln der Rockoper erzählt wird. Es geht auch um eine eigenwillige Perspektive: Berichtet wird von den sieben letzten Tage im Leben von Jesus Christus aus der Sicht des späteren Verräters Judas Ischariot. (Gärtnerplatz 3, Karten zu 10 bis 70 €)
  • Doppelkonzert auf Open-Air-Bühne Beim Free & Easy im Backstage (Reitknechtstr. 7) tritt der Münchner Songwriter Robert Redweik ab 19.30 Uhr gemeinsam mit dem Folk­rocker John Garner auf. Eintritt frei.

Sie sind noch nicht fündig geworden? Auf unserer Themenseite finden Sie noch mehr Veranstaltungen.

Ausflüge, Wanderungen uns Spaziergänge in und um München

Wer lieber an die frische Luft geht, statt in einen Konzertsaal, für den haben wir hier Tipps gesammelt:

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schafe stoppen die S8: Seit rund drei Stunden SEV mit Taxis
Zahlreiche Pendler sind auf den S-Bahn-Verkehr angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Sperrungen und Ausfällen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie …
Schafe stoppen die S8: Seit rund drei Stunden SEV mit Taxis
Nach Flirt beim Münchner CSD: Mädchen sucht per Facebook ihren Schwarm
Liebe auf den ersten Blick? Beim Münchner CSD muss Lina zumindest einen guten Eindruck auf Sina gemacht haben - denn die lässt nichts unversucht.
Nach Flirt beim Münchner CSD: Mädchen sucht per Facebook ihren Schwarm
Schon wieder: Büro von SPD-Landtagsabgeordnetem zum dritten Mal beschädigt
Zum dritten Mal haben bislang Unbekannte das Büro des Landtagsabgeordneten Florian von Brunn (SPD) in München beschädigt.
Schon wieder: Büro von SPD-Landtagsabgeordnetem zum dritten Mal beschädigt
Studie deckt Geheimdienst-Orte in und um München auf - auch die Frauenkirche gehörte dazu
Von der Tarnfirma über die konspirative Wohnung bis zur offiziellen Dienststelle: Der Weilheimer Geheimdienst-Kenner Erich Schmidt-Eenboom hat für ein Kunstprojekt rund …
Studie deckt Geheimdienst-Orte in und um München auf - auch die Frauenkirche gehörte dazu

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.
Grummel
(1)(0)

Und wenn die verzehrten Schallwellen sich im Wohnzimmer tummeln ist es gar ein Graus. Das was da irgendwo durch den Äther abgestrahlt wurde hat sich eher nach Andreas "Kavallerie" angehört. Der Wind trug das Gedudel hinfort an meinen schönen heimeligen Ort.

voll
(2)(0)

wollt unser Lieblingsbürgermeister Dieter den Gaballier nicht verhindern so wie Roger Waters? Der ist och angeblich auch so rechts und somit gar nicht dufte. Komm Dieter, erklär uns Deine rot/grüne Welt, wir freuen uns so.

Droschkenkutsche
(2)(0)

Schade, dass Ihr die nicht-kommerzielle Veranstaltung in der StuSta so lapidar abhandelt.
Dort wird seit einer Generation ehrenamtlich und neben dem Studium ein sagenhaftes Programm aufgezogen!

Ich war in den Anfangsjahren selbst aktiv dabei und wünsche unseren Nachfolgern wie jedes Jahr viel Erfolg und gutes Wetter!