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Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten bereits am Dienstag dieser Woche Büroräume und Spinde der Sicherheitsfirma in der Kaserne, sowie die Privatwohnungen von vier Mitarbeitern.

Staatsanwalt ermittelt

Drogenhandel? Polizei-Razzia gegen Sicherheitsfirma in der Bayernkaserne

München - Die Polizei hat am vergangenen Dienstag in der Münchner Bayernkaserne eine Razzia durchgeführt. Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Siba, die für die in der ehemaligen Kaserne untergebrachten Asylbewerber zuständig ist, stehen im Verdacht des Drogenbesitzes und Drogenhandels.

Das berichtet der Münchner Merkur in seiner Freitags-Ausgabe. Wie die Behörden dem Münchner Merkur bestätigten, durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits am Dienstag dieser Woche Büroräume und Spinde der Sicherheitsfirma in der Kaserne, sowie die Privatwohnungen von vier Siba-Mitarbeitern. Dabei seien Kokain, Amphetamine, eine Schusswaffe, Munition, Wurfsterne und ein Schlagring sichergestellt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz.

Inwieweit in der Bayernkaserne mit Drogen gehandelt wurde, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Regierung von Oberbayern kündigte Konsequenzen an, die Sicherheitsfirma erklärte gegenüber dem Münchner Merkur, man gehe davon aus, dass die Vorwürfe haltlos seien.

Am Donnerstag war außerdem bekannt geworden, dass es in der Unterkunft beinahe täglich zu Vergewaltigungen und Prostitution kommen soll.

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