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Versuchter Ehrenmord: Iraker zu 13 Jahren Haft verurteilt

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Nürnberg/Augsburg - Wegen versuchten Mordes an seiner von ihm getrenntlebenden Frau ist ein Iraker am Dienstag vom Landgericht Nürnberg zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden.

Nach Auffassung des Gerichts hat der 33-Jährige mit der Tat "sein Besitzrecht über seine Frau demonstrieren" wollen. Die Frau war im Jahr 2000 zwangsverheiratet worden. Drei Jahre später hatte sie ihren Mann verlassen, weil er sie wiederholt geschlagen und gedemütigt hatte. Der in Augsburg lebende Iraker hatte der 26-Jährigen im Mai des vergangenen Jahres in Nürnberg aufgelauert und sie mit 18 Messerstichen lebensgefährlich verletzt.

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