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Geigen-Besitzer Korbinian Altenberger bedankt sich mit einer Kostprobe

Endlich hat er sie wieder

Video: Besitzer bedankt sich mit Ständchen auf 100.000-Euro-Geige

München - Nachdem die 100.000-Euro-Geige bereits vergangene Woche wieder aufgetaucht war, hat der Besitzer sein teures Stück nun endlich wieder. Als Dankeschön spielte er spontan ein Ständchen.

Das Wochenende über musste sich Korbinian Altenberger noch gedulden. Am Montag war es dann endlich soweit: Am frühen Nachmittag übergab Jürgen Vaneslow, Inspektionsleiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof, die verloren geglaubte Geige an seinen Besitzer. Nach über zwei Monaten waren der Geiger und sein überaus wertvolles Stück wieder vereint. Rund 120.000 Euro ist das Instrument samt Zubehör wert.

Aus Freude über die wiedergewonnene Geige bedankte sich Altenberger, Konzertmeister der 2. Violinen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, bei den Beamten mit einer kleinen Kostprobe auf der 250 Jahre alten "Landolfi". Die Beamten der Bundespolizei Oberbayern nahmen den Auftritt auf und posteten das Video bei Twitter.

Schon am Samstag hatten die Ermittler Altenberger darüber informiert, dass sie mit ihrer Fahndung nach der wertvollen Geige namens "Carlo Ferdinando Landolfi nella Contrada di Santa Margarita al segno della Sirena Milano 1758", wie sie vollständig heißt, Erfolg hatten. Mitnehmen durften Korbinian Altenberger und seine Mutter Brigitte das Streichinstrument allerdings nicht sofort. Die Staatsanwaltschaft musste die "Landolfi" erst noch freigeben. Dafür war die Freude am Montag dann umso größer.

fp

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