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Fahrgäste von Bus und Tram müssen am Montag mit längeren Wartezeiten rechnen.

Beeinträchtigungen bis Mittag

Ticker: Warnstreik der MVG beendet - noch Beeinträchtigungen 

Die Woche startet in München für Berufspendler mit starken Beeinträchtigungen, bis 10 Uhr fahren Busse und Trambahnen wegen eines Warnstreiks eingeschränkt. Erst ab Mittag soll wieder alles nach Plan laufen.

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10.02 Uhr: Der Warnstreik der MVG ist beendet. Laut Pressemitteilung nehmen die bestreikten Fahrzeuge nun nach und nach ihren Dienst wieder auf. Es kann noch bis 12 Uhr zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

8.41 Uhr: Zahlreiche Pendler sind offenbar auf ihre Fahrräder umgestiegen, das berichtet jedenfalls dieser Nutzer auf Twitter - mit einem amüsanten GIF.

7.15 Uhr: Auf allen Linien besteht, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ein 10-Minuten-Takt. Die Verstärkerlinie 15 ist nicht im Einsatz. Kunden können auf die Linie 25 ausweichen, die alle 10 Minuten fährt. Auf allen Bus-Linien sind Fahrzeuge im Einsatz. Diese verkehren jedoch in unregelmäßigen Abständen.

6.00 Uhr: Zum Start in die neue Woche werden die Berufspendler in München auf eine Geduldsprobe gestellt. Wegen eines Warnstreiks stehen seit dem frühen Montagmorgen viele Busse und Straßenbahnen still. Mit der Aktion will die Dienstleistungsgesellschaft Verdi nach eigenen Angaben den Druck auf die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in den seit Juni laufenden Tarifverhandlungen erhöhen.

Der Streik war von 3.30 bis 10.00 Uhr angekündigt. S- und U-Bahnen sollen regulär fahren. Die MVG rät Fahrgästen, mehr Zeit einzuplanen. Verdi kritisierte, dass die MVG für mehr Lohn nach wie vor an ihrer Forderung nach längeren Arbeitszeiten festhalte. Die Gewerkschaft lehnte dies ab. Weitere Informationen zu den Fahrplänen bis 10 Uhr erhalten Sie hier.

Warnstreiks bei Straßenbahnen und Bussen in München: Die Bilanz

Ein Warnstreik bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat den Pendlern am Montagmorgen im Berufsverkehr zu schaffen gemacht. Für mehrere Stunden standen viele Busse und Straßenbahnen in der bayerischen Landeshauptstadt still. Mit der Aktion wollte die Dienstleistungsgesellschaft Verdi nach eigenen Angaben den Druck auf die MVG in den seit Juni laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Zwischen 3.30 und 10.00 Uhr kam es deshalb zu Arbeitsniederlegungen. S- und U-Bahnen sollten regulär fahren. Die MVG riet Fahrgästen, mehr Zeit einzuplanen.

Verdi kritisierte, dass die MVG für mehr Lohn nach wie vor an ihrer Forderung nach längeren Arbeitszeiten festhalte. Die Gewerkschaft lehnt dies ab. Zwar gehe es bei den Verhandlungen speziell um einen neuen Haustarifvertrag für die MVG, sagte Streikleiter Manfred Weidenfelder. Er vermute jedoch, dass auch die Verkehrsbetriebe in anderen Städten genau auf die Verhandlungen schauten, dem Beispiel der MVG folgen und eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche anstreben könnten.

dpa/mm/tz

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