Technische Störung am Isartor: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Harte Strafe droht

Kurz nach Führerschein-Prüfung: Biker (18) startet lebensmüde Aktion auf Mittlerem Ring

Nur fünf Tage, nachdem er seinen Führerschein gemacht hatte, raste ein 18-Jähriger auf seinem Motorrad viel zu schnell über den Mittleren Ring und startete halsbrecherische Manöver. 

Der 18-jährige Motorradfahrer fuhr am Freitag gegen 0.30 Uhr mit seiner Yamaha auf dem Georg-Brauchle-Ring, als laut Polizei zwei Beamten einer Videostreife auf ihn aufmerksam wurden - und zwar, weil der Biker mehrmals versuchte, so genannte Wheelies zu machen, also nur auf dem Hinterreifen seines Bikes zu fahren. Die Polizisten folgten dem jungen Mann und zeichneten seine Fahrt auf Video auf. 

Und diese Fahrt hatte es in sich: Auf der gesamten Strecke sei der Motorradfahrer immer wieder zu schnell gefahren, berichtet die Polizei. Messungen hätten Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 70 km/h bei zulässigen 50 km/h ergeben.

Vor den fest installierten Blitzern an der Landshuter Allee hätte der Fahrer auf die erlaubte Geschwindigkeit abgebremst, um gleich darauf wieder aufs Gas zu drücken. Außerdem überholte er im Trappentreu-Tunnel mehrere Fahrzeuge auf dem Abbiegestreifen und scherte erst knapp vor ihnen wieder ein.

In der Garmischer Straße hielten die Beamten den 18-Jährigen an und konfrontierten ihn mit seinen Verstößen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Münchner erst seit fünf Tagen im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. 

Mit seinem Fahrverhalten habe der Fahranfänger den neu geschaffenen Tatbestand §315d StGB erfüllt, schreibt die Polizei:„Dieser besagt, dass, wer sich im Straßenverkehr als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird.“

Motorrad und Führerschein ist der Münchner erstmal los: Beides stellte die Polizei sicher. Das Motorrad könnte nach Ende des Verfahrens in Staatseigentum überführt werden.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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