Teilnehmer einer Pegida-Kundgebung an der Münchner Feldherrnhalle.

Kurz vor dem 9. November

Widerstand gegen Pegida-Aufmarsch am Montag angekündigt

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München - Das rechte Bündnis Pegida will auch diesen Montag an der Feldherrnhalle aufmarschieren. Ausgerechnet kurz vor dem Gedenken an die Novemberprogrome. Die Organisation Nopegida Muc ruft zur Gegendemonstration auf.

Auch am Montag, 7. November, plant der Münchner Ableger des islamfeindlichen Bündnisses Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) einen Aufmarsch. Zwei Tage vor dem Gedenken an die Novemberprogrome und an dem Ort, an dem 1923 Hitlers Putsch scheiterte. 

Die Organisation NoPegida Muc ruft daher zu „entschlossenen Gegenprotesten“ auf. Christian Atlach, Sprecher von Nopegida-Muc, erklärt hierzu: "Die Einladung des NPD-Stadtrates Karl Richter zeigt einmal mehr, dass es sich bei Pegida um einen waschechten Naziaufmarsch handelt.“ Der rechten Hetze sollten sich alle Münchner entgegenstellen, so der Sprecher weiter.

Im vergangenen Jahr stoppten rund 3000 Münchner den Aufmarsch des Pegida-Bündnisses. Im Vorfeld hatte das KVR versucht, den Aufmarsch der Islamfeinde zu verhindern - das Verwaltungsgericht gab allerdings dem Einspruch des rechten Bündnisses statt.

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