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Bei diesem Unfall auf der A9 bei Offenbau kam eine 14-Jährige ums Leben.

Nach plötzlichem Wintereinbruch

Verheerende Bilanz: Hunderte Unfälle in Bayern

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München - Der Winter ist da - und schon mit dem ersten richtigen Schneefall kommt es zu zahlreichen Unfällen auf den Straßen Bayerns. Ein Crash mit Todesfolge wird untersucht.

Was ist da nur passiert? Die Polizei ermittelt, wie es zu dem schweren Unfall am Montagabend auf der A9 kommen konnte, bei der eine 14-Jährige 100 Meter aus dem Auto geschleudert wurde und noch vor Ort verstarb. Ein Glätteunfall? Sekundenschlaf? Unachtsamkeit?

Mittlerweile steht fest, dass es sich bei der Toten um eine Münchnerin handelt. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war wohl nicht schuld an dem Drama. „Die Straße war eigentlich frei,“ sagt Polizeisprecher Rainer Seebauer vom Polizeipräsidium Mittelfranken.

Vater und Tochter auf Heimreise nach München 

Ein Gutachter soll nun klären, weshalb der Vater des Mädchens zwischen Hilpoltstein und Greding (Lkr. Roth) rechts von der Fahrbahn abkam. Die beiden waren auf der Heimreise nach München. Untersucht wird auch, weshalb das Mädchen, das auf dem Beifahrersitz gesessen hat, sich nicht angeschnallt hatte. Wahrscheinlich hätte die Münchnerin mit Gurt überlebt …

Das Auto überschlug sich in der Böschung mehrmals, bevor es auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Der Vater wurde verletzt, ist aber mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Leider blieb es nicht bei diesem Unfall. Nach den ersten Schneeflocken gab es hunderte Unfälle in Bayern. Auf der Staatsstraße bei Griesstätt (Lkr. Rosenheim) gab es am Dienstagmorgen vier Verletzte bei einem Frontalzusammenstoß.

In Oberfranken wurden fünf junge Menschen verletzt, nachdem eine 18-Jährige ins Schleudern geraten war. Das Auto rutschte am Montagabend bei Geroldsgrün (Lkr. Hof) eine Böschung hinab. Der Wagen überschlug sich mehrmals, blieb auf dem Dach liegen.

Geländewagen kracht in Stauende

Bei Würzburg krachte ein Geländewagen auf der schneeglatten A3 an einem Stauende in mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden sieben Menschen verletzt. Der Fahrer (48) hatte nach Polizeiangaben am Montag die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

„Die Autofahrer müssen sich auf die Wetterbedingungen einstellen. Im Laufe des Winters gehen die Unfallzahlen runter“, sagte Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz.

nba

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