Dorothee Schiwy. foto: ms

Nachfolge von Brigitte Meier

Wird Dorothee Schiwy Sozialreferentin?

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München - Wer führt künftig Münchens Sozialreferat? Der Posten, der zum 1. Juli besetzt sein muss, wurde bundesweit ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist lief am Freitag ab. Mit-Bewerberin Anette Farrenkopf zog ihre Kandidatur zurück.

Vor allem zwei Personen schienen die Sympathien der vorschlagsberechtigten SPD zu besitzen. Nun scheint das Rennen auf eine von ihnen zuzulaufen: Dorothee Schiwy, seit kurzem Stellvertreterin von Noch-Referentin Brigitte Meier (SPD).

Anette Farrenkopf, die seit knapp einem Jahr das Münchner Jobcenter leitet, kandidiert nun doch nicht. Dass sie nicht in die Stadtverwaltung wechseln werde, schrieb sie am Freitag an ihre Mitarbeiter. Laut Farrenkopf kam die SPD auf sie zu, es gab auch ein Gespräch. Sie habe sich nicht beworben, weil sie gerne Jobcenter-Geschäftsführerin sei.

Nötige Qualifikation, um das Sozialreferat mit 4300 Mitarbeitern zu führen: ein abgeschlossenes Studium oder eine einschlägige dreijährige Berufserfahrung. Schiwy, 43 Jahre, Juristin, leitete das Büro von OB Christian Ude (SPD) und seit 2014 die Verwaltung im Bildungsreferat. Sie ist SPD-Mitglied, aktiv in der Maxvorstadt. Bei der Eröffnung des „Young Refugee Center“ an der Marsstraße letzte Woche wirkte es, als werde sie bewusst öffentlich positioniert.

Aus dem Bildungsreferat sind indes auch Vorbehalte zu hören. Bei ihrer eineinhalbjährigen Tätigkeit dort sei sie „abgetaucht“, dem Tagesgeschäft kaum nachgekommen und habe die Aufgaben der Geschäftsleitung anderen überlassen, sagt ein Insider. Ohne mehrjährige Erfahrung in größerem Bereich sei sie im Sozialreferat überfordert. Gleichwohl klingt da auch noch Trauer über Meiers Rückzug mit.

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